Die Sperrung wurde notwendig, weil unter dem Schützenplatz ein umfangreiches Infrastrukturprojekt umgesetzt wird. Die Stadtentwässerung Peine verlegt dort riesige Stahlbetonrohre für einen neuen Niederschlagswassersammler. Er soll künftig verhindern, dass sich der Platz bei Starkregen immer wieder großflächig unter Wasser setzt.
„Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und die ausgeschilderten Umleitungen und Halteverbote zu beachten“, betont Petra Kawaletz, Sprecherin der Stadtentwässerung. Die Sperrung gilt voraussichtlich bis zum 5. Dezember. Für Anlieger bleibt die Zufahrt von der Woltorfer Straße bis zur Baustelle frei.
Die Auswirkungen trafen am Morgen nicht nur Autofahrer, sondern auch zahlreiche Bus-Fahrgäste. Weil die sechs dort verkehrenden Linien 509, 514, 515, 522, 524 und 525 eine Umleitung fahren müssen, entfallen mehrere Haltestellen im Stadtgebiet.
Die Peiner Verkehrsgesellschaft teilt mit, dass die Marktstraße, Bodenstedtstraße und Rosenhagen nicht bedient werden können. Fahrgäste sollen stattdessen auf die Haltestelle Luisenstraße ausweichen. Auch die Haltestellen „Am Silberkamp“ und „Arminius-Apotheke“ fallen weg. Ersatz ist hier die Haltestelle „Hans-Gallinis-Straße“.
Als offizielle Umleitung ist die Route über die Woltorfer Straße und die Nord-Süd-Brücke eingerichtet. Verkehrsteilnehmer sollen den Bereich großräumig umfahren, um das Nadelöhr am Schützenplatz zu entlasten. Dennoch ist in den kommenden Wochen weiterhin mit Verzögerungen zu rechnen, insbesondere in den morgendlichen und nachmittäglichen Spitzenzeiten.