Wie der Name schon sagt, ist der Landkreis Peine für die Kreisstraßen zuständig. Die Wenser Allee (K 69) wird schon seit geraumer Zeit saniert, im nächsten Jahr steht der zweite Abschnitt an. Dieser befindet sich im Bereich zwischen der K 65 und der B 214 östlich der Ortschaft. Umgesetzt werden sollen die Arbeiten von März bis Dezember 2026, eingeplant hat die Kreisverwaltung dafür 1,6 Millionen Euro.
Im selben Zeitraum soll die K 41 im innerörtlichen Bereich von Hohenhameln saniert werden. Die Straße ist die nördliche Ortsdurchfahrt, die über Hohenhameln Ohlum und Soßmar miteinander verbindet. Dafür kalkuliert der Landkreis einen Betrag von einer Million Euro ein.
Im Zeitraum zwischen April und November ist die Sanierung der Werner-Nordmeyer-Straße in Peine vorgesehen, wofür 750.000 Euro veranschlagt sind. Laut Fabian Laaß, Sprecher der Kreisverwaltung, sind zudem Oberflächenbehandlungen an fünf bis sechs weiteren Kreisstraßen geplant. „Diese stehen aber noch nicht fest“, sagt Laaß. Allerdings hat die Verwaltung bereits 900.000 Euro dafür bereitgestellt.
Auch die Stadt Peine fasst für 2026 mehrere Straßenbaumaßnahmen ins Auge. Dazu gehört der Endausbau im neuen Woltorfer Baugebiet, konkret handelt es sich um den sogenannten B-Plan 10. Voraussichtliche Bauzeit ist ab März bis Ende 2026. Die Baukosten belaufen sich gemäß Auftrag auf circa 600.000 Euro.
Weitere Projekte seien noch in der Planung beziehungsweise im Vergabeprozess, erklärt Sprecherin Petra Neumann. Entsprechend könne man derzeit keine verbindlichen Aussagen bezüglich der Kosten, Umsetzung und Sperrungen treffen. „Die Verwaltung wird die Öffentlichkeit zu gegebener Zeit über jede Maßnahme ausführlich informieren“, sagt Neumann. So sei etwa der Ausbau des Nachtigallenwegs in Peine noch in der Vergabe. Die Stadt hofft auf eine Umsetzung im Zeitraum zwischen Februar und Mai, einkalkuliert sind dafür 800.000 Euro.
Ein großes Projekt für die Stadt ist die Umgestaltung des Echternplatzes, die sich derzeit in der Planung befindet. „Eine Ausschreibung soll im ersten Quartal erfolgen“, sagt Neumann. Wenn alles nach Plan verläuft, könnte im zweiten Quartal 2026 mit dem Bau begonnen werden, der dann bis Ende 2027 dauern würde. Der kalkulierte Kostenanteil für den Straßenbau beläuft sich auf circa zwei Millionen Euro.
Darüber hinaus sind für 2026 seitens der Stadt diverse Deckschichtsanierungen der Hauptverkehrsstraßen und weiterhin der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen vorgesehen. Doch auch hier laufe noch die Planungsphase, weshalb die Verwaltung keine verbindlichen Aussagen treffen könne, erläutert die Sprecherin. Nach Auftragserteilung und Abstimmung mit den Baufirmen soll es auch für die Öffentlichkeit genauere Informationen geben.
Es ist wahrscheinlich, dass 2026 auch auf der Autobahn 2 im Bereich Peine Sanierungen anstehen. Doch welche das sind, kann die Autobahn GmbH des Bundes noch nicht mitteilen. Denn das gesamte Bauprogramm werde erst Anfang des Jahres beschlossen und dann in die unterschiedlichen Regionen kommuniziert. Sobald die entsprechenden Termine und Inhalte vorliegen, will die Autobahn GmbH diese mitteilen.