Bauprojekte 2026: Mehr
als zehn Millionen Euro
will die Stadt investieren
Erweiterungsbau der Grundschule in der Südstadt ist größter Posten –
Kitas, Sporthallen, DGH und öffentliche Toiletten sollen saniert werden

Peine. Zahlreiche Bauprojekte hat sich die Peiner Stadtverwaltung für das kommende Jahr vorgenommen. Einige davon werden bereits jetzt umgesetzt, ziehen sich aber noch bis 2026 oder darüber hinaus. Große Summen fließen vor allem in Schulen und Kitas – unterm Strich mehr als zehn Millionen Euro.

■ Bereits im vollen Gange sind die Arbeiten für den Erweiterungsbau der Peiner Grundschule in der Südstadt. Das alte Gebäude an der Hinrich-Wilhelm-Kopf-Straße bietet nicht mehr genug Platz und entspricht zudem nicht mehr aktuellen Anforderungen – eine Erweiterung soll Abhilfe schaffen. Es handelt sich um einen zweigeschossigen Baukörper. „Dieser beinhaltet unter anderem vier Klassen­räume, Hort, Schulkinder­garten und multifunktionale Bereiche“, erläutert Petra ­Neumann, Sprecherin der Stadtverwaltung. Rund sechs Millionen Euro nimmt die Stadt Peine für den Erweiterungsbau in die Hand. Geplant ist eine komplette Fertigstellung mitsamt der Außenanlagen für den Beginn des Schuljahres 2027/ 2028.

■ In 2026 abgeschlossen werden sollen bereits begonnene Bauarbeiten an zwei städtischen Kindertagesstätten: der Kita Bärenhöhle in Vöhrum und der Kita Rasselbande in Handorf. Bei ersterer ist vorgesehen, das sogenannte „Haus 1“ umzubauen und unter anderem mit einer neuen Küche auszustatten, was laut Stadtverwaltung mit rund 400.000 Euro zu Buche schlägt. Etwa 450.000 Euro sollen es für die Kita in Handorf sein – für die Sanierung des Waschraums und Investitionen in den Brandschutz. In der Sporthalle der Eichendorffschule soll für 400.000 Euro der Sanitärbereich saniert werden, auch in diesem Fall läuft die Projektumsetzung schon jetzt.

■ In 2026 losgehen sollen die Bauarbeiten an den öffentlichen Toiletten am Hagenmarkt: „Das Gebäude wird saniert und erhält zwei Unisex-WCs, ein barrierefreies WC und eine WC-Anlage für männliche und eine für weibliche Personen“, erklärt die Sprecherin. Kostenpunkt: circa 450.000 Euro. Es handelt sich um ein gefördertes Projekt im Sanierungsgebiet Hagenviertel.

■ Auf dem Plan der Stadt stehen darüber hinaus mehrere Projekte, die voraussichtlich – aber eben nicht mit 100-prozentiger Sicherheit – ab dem kommenden Jahr umgesetzt werden sollen. Dazu gehört die Umstrukturierung der alten Schule in Schwicheldt. Unter anderem sollen in dem Gebäude Räume für die Dorfgemeinschaft und die Jugendfeuerwehr entstehen. Vorgesehen sind dafür rund 840.000 Euro, es handelt sich laut Verwaltung um eine geförderte Maßnahme.

■ Gefördert werden sollen auch die Umbauarbeiten am Dorfgemeinschaftshaus (DGH) Vöhrum. Geplant ist, im Eingangsbereich eine WC-Anlage zu integrieren und den Haupteingang mit einer automatischen, barrierefreien Türanlage auszustatten. Darüber hinaus sollen die Freianlagen ausgewertet werden. Für alles zusammen rechnet die Stadt mit etwa 550.000 Euro.

■ In der Sporthalle der Grundschule Rosenthal steht für 2026 an, den Waschraum und die Toiletten zu sanieren. „Zudem erhält die Halle einen neuen Sportboden“, sagt Neumann. Geplante Kosten: circa 480.000 Euro. Und schließlich sollen an der Grundschule Essinghausen noch die Dächer der Sporthalle und der Mensa saniert werden, wofür die Stadt rund 820.000 Euro einkalkuliert.

■ Besonders große anstehende Bauprojekte stellen die Grundschule Woltorf/Schmedenstedt und der Kindergarten Rosenthal/Schwicheldt dar. Hierfür beträgt das Gesamtvolumen rund 23,5 Millionen Euro. ­Allerdings sei dies alles bislang nur in der Planungsphase, so Neumann. „Die konkrete bauliche Umsetzung beginnt hier erst 2027.“

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