Schlimmes Datenleck: Interrail-Kunden
droht Betrug

Achtung Datenleck: Wer Interrail-Kunde ist, ändert besser schnell sein Konto-Passwort und schaut im Kontoauszug nach verdächtigen Abbuchungen. Foto: Nico Tapia/dpa-mag

. Beim Zugpass-Anbieter Eurail ist es zu einem IT-Sicherheitsvorfall gekommen, bei dem Unbefugte Zugriff auf Kundendaten hatten. Wer also etwa schon einmal einen Interrail-Pass gekauft hat, sollte wachsam sein, insbesondere bei unerwarteten oder verdächtigen Anrufen, SMS oder Mails angeblicher Eurail-Mitarbeiter, warnt das Unternehmen.

Betrüger könnten auf diesem Weg versuchen, an weitere sensible Daten zu gelangen, etwa Bezahldaten oder Passwörter. Neben Interrail-Kunden können auch Käufer aller anderen Eurail-Pässe sowie Inhaber des von der EU-Kommission aufgelegten, kostenlosen Zugpasses DiscoverEU für junge Leute sein.

Um diese Daten geht es Eurail zufolge:Die EU-Kommission spricht zudem von Ausweis- oder Pass-Fotokopien sowie Gesundheitsdaten, die betroffen sein könnten, falls sie zur Verfügung gestellt worden sind.

Eurail rät Kundinnen und Kunden vorsichtshalber, das Passwort für die Rail-Planner-App (für Eurail- und Interrail-Pässe) zu ändern und etwa auch das Bankkonto zu beobachten und ungewöhnliche Vorgänge sofort der Bank zu melden. (DPA)

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