Zart: So wird dieses Jahr geschminkt, zumindest wenn es nach dem Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) geht. Denn der sieht zum Start von 2026 beim Make-up „softe Nuancen“ im Trend - auf den Augen etwa Metallic-Töne in Platin, Rosé-Platin oder Champagner-Silber. Außerdem: leichte, weiche „Smoke-Effekte“.
Ideal, um letztere auf die Augen zu bekommen, sind demnach cremige Lidschatten in Grau-, Nebelblau- oder Taupetönen.
Der IKW-Kosmetikexpertin Ricarda Zill zufolge trägt man diese für einen gelungenen „Smoke-Effekt“ dann am besten zuerst auf das bewegliche Lid auf und verblendet sie anschließend nach oben hin. Für mehr Tiefe platziert man dann noch eine etwas dunklere Lidschatten-Nuance dezent am äußeren Augenwinkel. Zusätzlich kann man einen Eyeliner in Graphit oder Nachtblau auftragen - und leicht verwischen. Weißer oder champagnerfarbener Kajal am unteren Lidrand lässt Zill zufolge den Blick wacher wirken.
Auf die Lippen kommen dem IKW zufolge in diesem Jahr übrigens ebenfalls eher zurückhaltende Töne: Nude- und Frosted-Pink-Nuancen, also kühle Rosatöne. Außerdem: klares Lipgloss. Wichtig beim Auftragen: zuerst etwas Lipbalm verwenden, um eine glatte Basis zu schaffen, und das Gloss anschließend nur in der Mitte der Lippen platzieren. Das verleiht den Lippen optische Fülle, so die Make-up-Expertin.
Laut dem Modemagazin „Glamour“ ein Make-up-Trend 2026: der sogenannte „All-Natural-Look“. Hier bleiben Sommersprossen, Hautstruktur und individuelle Merkmale trotz Make-up sichtbar. (DPA)