Entsprechend konnte sich die Feuerwehr komplett auf das Löschen der Flammen konzentrieren. Die Kräfte rückten sowohl im Erd- als auch im Obergeschoss vor. Wegen des erhöhten Personalbedarfs wurden sukzessive immer mehr Wehren etwa aus Ohlum und Harber nachalarmiert. Zusätzlich rückten auch Retter aus Lehrte-Hämelerwald mit ihrer Drehleiter an.
Aufwendig gestaltete sich vor allem das Löschen der Glutnester, die in der Glaswolldämmung der Wände ausfindig gemacht wurden. Böker: „Die Holzfassade wurde mittels Motorsäge und Brechwerkzeug geöffnet.“ Wegen des gesundheitsschädlichen Rauchs wurden die Feuerwehrleute direkt vor Ort in einem Hygienemodul dekontaminiert. Und: „Das Gebäudeinnere im Obergeschoss blieb weitestgehend rauchfrei“, sagt Böker.
Ein Schornsteinfeger kontrollierte zudem noch in der Nacht den betroffenen Schornstein. Erst gegen 5.30 Uhr endete der Einsatz für die rund 50 Kräfte. Der Grund für den Brandausbruch ist unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.