Unter dem Titel „Funkenfeuer“ ließ Vorsitzende Indra Bogdan die knapp 640 Gäste von dem Orchester ins neue Jahr schicken. Allerlei beschwingte Melodien des Wiener Walzerkönigs Johann Strauß Sohn und seines Bruders Josef Strauß sorgten gut zweieinhalb Stunden lang für einen glänzenden Start. An dem Abend durfte auch die Feuerfest-Polka nicht fehlen, inklusive Hammerschläge auf Stahl, ausgeführt durch den Dirigenten selbst.
Oberbürgermeister Frank Klingebiel hatte zuvor in der Pause im Namen der Stadt allen Gästen jeweils ein Glas Sekt oder Orangensaft spendiert, was Nicolas Milton zu dem ein oder anderen Spaß ermunterte. Er begleitete das Konzert mit einer vergnüglichen Moderation und hatte für die besonderen Momente sogar eine „funkelnde Wunderkerze“ dabei. Mit diesen Worten wurde der junge Geiger Tassilo Probst im Programm angekündigt. Er begeisterte das Publikum nicht nur mit Stücken von Vittorio Monti und Pablo de Sarasate, sondern vor allem mit einer besonderen Version des Klassikers „Mein Hut, der hat drei Ecken“.
Nicht nur er erntete an dem Abend jede Menge Applaus, das Publikum erklatschte sich als Zugabe noch den obligatorischen Radetzky-Marsch, mit dem sich das Orchester endgültig verabschiedete. Aber nicht für immer. Der Termin fürs nächste Neujahrskonzert steht schon fest: Die Göttinger kommen wieder am 5. Januar 2027.