„Die Steigerung und Erhaltung der Attraktivität unserer Innenstädte ist eines meiner wichtigsten Anliegen“, erklärt Oberbürgermeister Frank Klingebiel. Derzeit bestehe das Mobiliar in Lebenstedt und Salzgitter-Bad aus verschiedenen Modellen unterschiedlichen Alters. Das wirke wenig harmonisch und uneinheitlich, findet er. Um die Attraktivität der öffentlichen Plätze zu erhöhen, wurden die grauen Gitterbänke und die dazugehörigen Mülleimer ausgetauscht und durch „einheitliche, optisch ansprechende Modelle“ ersetzt
„Die Salzgitteranerinnen und Salzgitteraner profitieren aber nicht nur von der optischen Aufwertung des Mobiliars, sondern auch von der verbesserten Funktionalität: Um mobilitätseingeschränkten Menschen das Aufstehen und Hinsetzen zu erleichtern, werden Sitz- und Rundbänke künftig mit Armlehnen ausgestattet sein“, ergänzt Jan Erik Bohling, Geschäftsführer der WIS.
Das neue Stadtmobiliar orientiere sich optisch an den Modellen, die bereits im Rahmen der beiden klimagerechten Foren zum Einsatz gekommen sind – eine Kombination aus Holz und grauen Stahlelementen, die auf nachhaltige Materialien, ein zeitloses Design und Langlebigkeit setzen.
Der Aufbau der Bänke und Mülleimer hat in Lebenstedt begonnen und soll laut Stadtverwaltung im Laufe des Frühlings 2026 abgeschlossen werden. Ermöglicht wurde die Neuanschaffung durch die Teilnahme der Stadt Salzgitter am Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ des Bundes-ministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, das Kommunen bei der zukunftsfähigen Gestaltung und Belebung ihrer Innenstädte unterstützt. Die Gesamtkosten für das neue Stadtmobiliar belaufen sich auf rund 146.000 Euro, wovon 90 Prozent durch Fördermittel gedeckt werden. Die Projektplanung und -umsetzung hat die WIS in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Regiebetrieb (SRB) übernommen.