Annette Schudrowitz versprach den Badegästen „einen Ort für Sport, Spiel und Erholung“. Und Clemens Löcke hatte Gänsehaut nicht nur wegen des Wetters, sondern „weil heute ein besonderer Tag ist“. Er nannte das Ganzjahresbecken einen weiteren Mosaikstein für die Attraktivität Salzgitters. Das ist allerdings zunächst nur an den Wochenenden geöffnet. Bis Ende März läuft der Betrieb von freitags bis sonntags, ab April steht es dann dienstags bis sonntags zur Verfügung.
Auf rund 360 Quadratmetern laden vier 25-Meter-Bahnen zum sportlichen Schwimmen ein. Für Spiel und Entspannung sorgt der Erlebnisbereich mit „Sprudelsitzen“, „Nackenschwallern“ und „Bodenbrodlern“ sowie der Rutsche „TrioSlide“, die Kinder und Erwachsene begeistern soll. Das Ganzjahresbecken ist Teil der Modernisierung des Stadtbads. Bereits 2015 wurde das ehemalige Freibadgelände außer Betrieb genommen. Ab 2016 erfolgte der Umbau des Hallenfreibads zum heutigen Stadtbad, das in zwei Bauabschnitten 2018 und 2019 eröffnet wurde.
Das Konzept für das Ganzjahresbecken wurde vom Architekturbüro Geising + Böker aus Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Wolff + Partner aus Bremen entwickelt. Der insgesamt 3,2 Millionen Euro teure Neubau wurde durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen mit rund 1,9 Millionen Euro gefördert.