Schwimmen an sehr frischer Luft
Die BSF eröffnet bei Eis und Schnee das neue Außenbecken im Stadtbad

Rutscht hinein ins warme Wasser: FSB-Geschäftsführerin Annette Schudrowitz eröffnet mit dem FSB-Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Löcke und Stadtbad-Leiter David Tarczewski das Ganzjahresbecken.Foto: sz-pa/rk 
Salzgitter. Die Stadt ist um eine Attraktion reicher. Egal ob 30 Grad im Sommer oder Schnee im Winter. Das Hallenbad in Lebenstedt verfügt jetzt über ein Ganzjahresbecken. Im Kreise einiger Gäste eröffnete die Bäder Sport und Freizeit GmbH (FSB) bei eisigen Außentemperaturen das mit 28 Grad warmen Wasser geflutete Bassin. FSB-Geschäftsführerin Annette Schudrowitz, FSB-Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Löcke und Stadtbad-Leiter David Tarczewski übernahmen die Freigabe im Bademantel und wagten sich bei sehr frischer Luft für den hallo-Fotografen sogar auf die Rutsche. Im Anschluss war erstmals für alle Gelegenheit, ein paar Bahnen zu ziehen.

Annette Schudrowitz versprach den Badegästen „einen Ort für Sport, Spiel und Erholung“. Und Clemens Löcke hatte Gänsehaut nicht nur wegen des Wetters, sondern „weil heute ein besonderer Tag ist“. Er nannte das Ganzjahresbecken einen weiteren Mosaikstein für die Attraktivität Salzgitters. Das ist allerdings zunächst nur an den Wochenenden geöffnet. Bis Ende März läuft der Betrieb von freitags bis sonntags, ab April steht es dann dienstags bis sonntags zur Verfügung.

Auf rund 360 Quadratmetern laden vier 25-Meter-Bahnen zum sportlichen Schwimmen ein. Für Spiel und Entspannung sorgt der Erlebnisbereich mit „Sprudelsitzen“, „Nackenschwallern“ und „Bodenbrodlern“ sowie der Rutsche „TrioSlide“, die Kinder und Erwachsene begeistern soll. Das Ganzjahresbecken ist Teil der Modernisierung des Stadtbads. Bereits 2015 wurde das ehemalige Freibadgelände außer Betrieb genommen. Ab 2016 erfolgte der Umbau des Hallenfreibads zum heutigen Stadtbad, das in zwei Bauabschnitten 2018 und 2019 eröffnet wurde.

Das Konzept für das Ganzjahresbecken wurde vom Architekturbüro Geising + Böker aus Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Wolff + Partner aus Bremen entwickelt. Der insgesamt 3,2 Millionen Euro teure Neubau wurde durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen mit rund 1,9 Millionen Euro gefördert.

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