Die Strompreise sinken
Die WEVG kündigt Änderungen auch beim Gas an

Salzgitter. Zum 1. April 2026 passt die WEVG Salzgitter ihre Strom- und Erdgaspreise an. Während Stromkundinnen und -kunden laut Mitteilung des Unternehmens „spürbar entlastet“ werden, ergibt sich beim Erdgas ein „differenziertes Bild“: In der Grundversorgung steigen die Gesamtkosten je nach Verbrauch, Sonderverträge werden leicht günstiger.

In der Strom-Grundversorgung sowie im Sondervertrag „Salzgitter | Strom aktiv“ sinken die Arbeitspreise. Gleichzeitig steigt der monatliche Grundpreis moderat. Insgesamt profitieren die meisten Haushalte jedoch von niedrigeren Stromkosten. Im Tarif „Salzgitter | Strom flex“ (Grundversorgung) sinkt der Arbeitspreis ab dem 1. April 2026 um 4,97 Cent pro Kilowattstunde (brutto). Der Grundpreis erhöht sich um 1,79 Euro pro Monat (brutto). Für einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden ergibt sich daraus eine Entlastung von rund 152,67 Euro pro Jahr. Im Sondervertrag „Salzgitter | Strom aktiv“ sinkt der Arbeitspreis um 5,57 Cent pro Kilowattstunde (brutto), der Grundpreis steigt um 2,37 Euro pro Monat (brutto). Ein Musterhaushalt mit 3.500 Kilowattstunden spart hier rund 166,55 Euro pro Jahr.

„Wir geben die Vorteile aus gesunkenen Beschaffungskosten und niedrigeren Netzentgelten vollständig an unsere Kundinnen und Kunden weiter“, erklärt Rainer Krause, kaufmännischer Geschäftsführer der WEVG. „So sorgen wir trotz steigender Einzelkosten insgesamt für spürbare Entlastungen beim Strom.“

Bei Erdgas sinken ebenfalls die Arbeitspreise, gleichzeitig steigen jedoch die Grundpreise. In der Grundversorgung führt dies – abhängig vom individuellen Verbrauch –zu höheren Kosten. „Ursachen sind insbesondere der gesetzlich festgelegte Anstieg des CO₂-Preises sowie höhere Netzentgelte. Der Wegfall der Gasspeicherumlage und leicht gesunkene Beschaffungskosten können diese Effekte nicht vollständig ausgleichen,“ berichtet WEVG-Vertriebsleiter Frank Schubath.

Im Tarif „Salzgitter | Erdgas flexibel“ (Grundversorgung) sinkt der Arbeitspreis um 0,12 Cent pro Kilowattstunde (brutto), während sich der Grundpreis um 5,95 Euro pro Monat (brutto) erhöht. Für einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 14.000 Kilowattstunden bedeutet dies eine Mehrbelastung von rund 54,74 Euro pro Jahr. Im Sondervertrag „Salzgitter | Erdgas aktiv“ sinkt der Arbeitspreis um 0,36 Cent pro Kilowattstunde (brutto), der Grundpreis steigt um 3,57 Euro pro Monat (brutto). Für einen Musterhaushalt mit 14.000 Kilowattstunden ergibt sich daraus eine Entlastung von rund 7,14 Euro pro Jahr.

„Gerade beim Erdgas sind die Preise stark von politischen und regulatorischen Vorgaben abhängig“, erläutert WEVG-Sprecher Matthias Giffhorn. „Uns war wichtig, offen zu zeigen, wie sich die einzelnen Faktoren auf die Preise auswirken und was das konkret für unsere Kundinnen und Kunden bedeutet.“

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