„Sie können stolz und zufrieden sein“, gab er den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg. „Mit diesem Brief haben Sie eine für Ihren weiteren beruflichen Werdegang sehr wichtige Hürde mit Bravour genommen“, führte Christian Heuer aus. Es ist eine Tradition, dass die Auszubildenden nach bestandener Gesellenprüfung „freigesprochen“ werden.
Die Freisprechung, früher auch Lossprechung genannt, stellt den Abschluss der Berufsausbildung im Handwerk dar, bei dem Auszubildende nach bestandener Prüfung in den Gesellenstand erhoben und von den Pflichten des Lehrlings entbunden werden. BBS-Rektorin Anja Wolfgram-Funke und ihr Kollege Stefan Volkmann, Leiter der Carl-Gotthard-Langhals Berufsschule in Wolfenbüttel, gaben den jungen Gesellinnen und Gesellen mit auf den Weg, dass sie optimistisch in die Zukunft blicken. „Sie haben bewiesen, dass Sie in der Lage sind, gute handwerkliche Arbeit zu leisten.“
Den Auftakt bei den Freisprechungen übernahm der Obermeister der Kraftfahrzeug-Innung Salzgitter, Thomas Schacht, der sechs Kraftfahrzeugmechatroniker ehrte, gefolgt von Obermeister Berndt Dankemeier von der Kraftfahrzeugtechniker-Innung Wolfenbüttel mit 17 Kraftfahrzeugmechatronikern, unter ihnen Colin Abel und Dennis Tanjo aus dem Autohaus Salzgitter-Bad.
Die Fahrzeug- und Karosseriebauer Innung Süd-Ost-Niedersachsen, vertreten durch den stv. Obermeister Florian Beziel, durfte insgesamt 14 Auszubildene freisprechen, gefolgt von vier Metallbauern, die Obermeister Tobias Wehrstedt von der Metall-Innung Süd-Ost-Niedersachsen freisprach. Obermeister Michael Lindhofer von Innung für Elektrotechnik Wolfenbüttel-Salzgitter freute sich darauf, 17 junge Elektriker freizusprechen. Den Abschluss bildeten zehn Anlagenmechaniker und -mechanikerinnen. Der stv. Obermeister Jan Hölemann der Innung für Sanitär-, Heizung-, Klima- und Klempnertechnik Wolfenbüttel-Salzgitter sprach unter anderem Saskia Kühlborn, Felix Schaefer und Arne von Mulert frei, die zur ASRODENT Technischer Service GmbH gehören.
Nach fast drei Stunden schloss Kreishandwerksmeister Christian Heuer die festliche Freisprechung mit den Worten: „Das Handwerk braucht Sie, bleiben Sie dem Handwerk treu.“