Mit dem Baubeginn der Reichswerke „Hermann Göring“ kamen zehntausende Menschen – freiwillig oder unter Zwang – in das Gebiet des heutigen Salzgitters. Viele dieser Personen waren bereits zuvor Opfer nationalsozialistischer Verfolgung.
Doch auch vor dem Baubeginn gab es in der Region Menschen, die aus politischen, weltanschaulichen oder religiösen Gründen verfolgt wurden. Banner richten deshalb den Blick auf diese bislang wenig bekannten Schicksale. Diese machen die lokalen Dimensionen von Ausgrenzung, Widerstand oder Verfolgung sichtbar machen und zeigen, dass die Repressionen im Nationalsozialismus alle Personen treffen konnten.
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Gewerkschaftshauses im Foyer frei zugänglich. Der Arbeitskreis Stadtgeschichte bietet ergänzend einstündige Kurzführungen an am 27. Februar sowie 4. März, 12. März, 18. März und 26. März jeweils von 16 bis 17 Uhr.
Treffpunkt ist am Gewerkschaftshaus in der Chemnitzer Straße. Anmeldungen zu den Führungen jeweils bis zum Vortag um 12 Uhr im Vereinsbüro erforderlich unter Tel. (05341) 44581 oder per E-Mail an info@gedenkstaette-salzgitter.de.