Licht aus in Salzgitter
Die Stadt ruft zur Teilnahme an der weltweiten „Stunde der Erde“ auf

Einladung zum Mitmachen: Am 28. März um 20.30 Uhr ruft die Stadt auf zur Earth Hour. Foto: sz-pa/rk
Salzgitter. Ein Jahr ist wieder vorbei. Am Samstag, 28. März, schlägt um 20.30 Uhr die Stunde der Erde, die Earth Hour. Auch in Salzgitter bleibt es eine Stunde lang dunkel, die Stadt knipst unter anderem in der Fußgängerzone in Lebenstedt die Laternen aus und die Beleuchtung des Monumentes. Auch viele Firmen und Einrichtungen beteiligen sich an der Aktion, Werbeflächen oder Beleuchtungen bleiben für eine Stunde dunkel, heißt es aus dem Rathaus. Der Grund dafür ist die weltweite „Stunde der Erde“. Die Stadt ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, bei sich zu Hause auf Licht zu verzichten und auf diese Weise ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Das Motto lautet in diesem Jahr: „Wir machen’s aus!“

Tausende Städte wollen ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit hüllen. In diesem Jahr aktiv dabei sind in Salzgitter unter anderem  die WEVG GmbH & Co. KG mit ihren Verwaltungsgebäuden in Lebenstedt und dem Kundencenter in Salzgitter-Bad, die Wirtschafts- und Innovationsförderung GmbH (WIS),  die Salzgitter Flachstahl GmbH, das Städtische Museum in Salder oder der Eigenbetrieb Gebäudemanagement, Einkauf und Logistik, der auf alle nicht sicherheitsrelevanten Beleuchtungen verzichtet.

„Die Stadt Salzgitter nimmt seit 2016 jährlich an der Earth Hour teil, während der Privatpersonen und Unternehmen aufgerufen sind, unnötige Außenbeleuchtungen abzuschalten. Mittlerweile hat sich aufgrund eines positiv veränderten Bewusstseins für das Klima und das Energiesparen weitgehend durchgesetzt, dass viele Firmen oder Institutionen das ganze Jahr über ihre Außenbeleuchtung bis auf sicherheitsrelevante Bereiche ausgeschaltet lassen“, sagt Salzgitters Baudezernent Michael Tacke. Die Stadt lädt alle zum Mitmachen ein. Mit der „Earth Hour“ könnten alle auf einfache Weise ein Zeichen setzen und so etwas für den Schutz des Planeten tun, so der Stadtbaurat. Dazu könnte es beispielsweise gehören, den Fernseher auszuschalten.

Alles begann 2007 in Sydney. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen am 31. März 2007 an der ersten „Earth Hour“ teil und schalteten bei sich zu Hause für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Ein Jahr später erreichte Earth Hour 370 Städte in 35 Ländern verteilt über 18 Zeitzonen. „Earth Hour“ wurde zur globalen Bewegung. In den vergangenen Jahren schrieb sie Geschichte und wurde zur größten weltweiten Umweltschutzaktion, die es je gab. In Deutschland wird die „Stunde der Erde“ seit 2009 begangen, mittlerweile sollen sich Städte und Gemeinden in mehr als 180 Ländern anschließen. 

2026 steht die Earth Hour in Deutschland unter dem Motto „Wir machen’s aus“. Das bedeutet ganz konkret: das Licht ausschalten. Denn jede und jeder Einzelne ist eingeladen, eine lebenswerte Zukunft für alle zu schaffen und mehr Klima- und Umweltschutz einzufordern. Die „Earth Hour“ soll das Bewusstsein des Einzelnen für den Schutz der Erde erhöhen. Gleichzeitig werden das Energiesparen und die Reduzierung von Treibhausgasen auf symbolische Weise unterstützt.

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