Mette-Marit den Tränen nahe: Epstein hat mich manipuliert

Der norwegische Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit kommen zu einer Feier zum 25. Jubiläum der nordischen Botschaft. Foto: Jens Kalaene

Den Tränen nahe und mit zitternder Stimme hat Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52) in einem Fernsehinterview ihr Schweigen über ihre Freundschaft mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gebrochen. „Ich wünschte, ich hätte ihn niemals getroffen“, sagte sie dem Sender NRK. Mette-Marit und Epstein sollen über Jahre Kontakt gehabt und sich über viele private Dinge ausgetauscht haben - auch nachdem der US-Amerikaner bereits zum ersten Mal verurteilt worden war. „Ich wusste nicht, dass er ein Sexualverbrecher war“, sagte sie NRK. Sie habe sich von Epstein „manipulieren und täuschen“ lassen. 

Bislang hatte sich Mette-Marit nur schriftlich zu ihrem engen Kontakt mit Epstein geäußert, der durch die Veröffentlichungen in dem Fall ans Licht gekommen war. Der Name der Frau von Norwegens Kronprinz Haakon (52) taucht Hunderte Male in den Akten zu dem Fall auf. Das hatte in Norwegen große Kritik ausgelöst. Ihre Landsleute hatten Mette-Marit auch übelgenommen, dass sie sich nicht früher ausführlich dazu geäußert hatte. (dpa)

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