Die Vorlage liefert Astrid Lindgren, die sich mit Michel einen richtigen Lausebengel und ein ganz besonderes Kind ausdachte. Das findet auch dessen Mutter Alma. Wie sollte man sonst erklären, dass Michel eines Tages mit seinem Kopf in einer Suppenschüssel feststeckt und Vater Anton mit ihm zum Arzt fahren muss. Der Knabe hat auch immer originelle Ideen und verzapft jede Menge Blödsinn. Zur Strafe muss er dann Holzmännchen im Schuppen schnitzen. Ungünstig, wenn in diesem Schuppen ein voller Korb mit leckeren Würstchen steht.
Astrid Lindgren hat mit Michel eine Romanfigur geschaffen, über die Kinder und Erwachsene lachen können. Denn trotz aller Streiche hat der Junge doch „das Herz am rechten Fleck“ – und deshalb schafft er es auch, auf dem Jahrmarkt in Vimmerby einen Dieb zu entlarven und so seinem Freund, Knecht Alfred, aus der Klemme zu helfen.