Märchenbühne erzählt von Michel
Theaterstück am 30. April ist in der Cafeteria des Gymnasiums zu sehen

Die Proben laufen: Die Schüler und Schülerinnen der Märchenbühne zeigen „Michel in der Suppenschüssel“. Foto: privat 
Salzgitter. Der 30. April ist nicht nur Walpurgistag, sondern auch ein Theatertag. Denn die Märchenbühne der Theatergruppe SZ-Bad steigt jedes Jahr im Hasenspring auf die Bühne. Einen Auftritt gibt es auch 2026, allerdings ziehen die Jugendlichen um. Sie zeigen kommenden Donnerstag um 16 Uhr in der Cafeteria des Gymnasiums Salzgitter-Bad das Stück „Michel in der Suppenschüssel“. Der Eintritt ist frei.

Die Vorlage liefert Astrid Lindgren, die sich mit Michel einen richtigen Lausebengel und ein ganz besonderes Kind ausdachte. Das findet auch dessen Mutter Alma. Wie sollte man sonst erklären, dass Michel eines Tages mit seinem Kopf in einer Suppenschüssel feststeckt und Vater Anton mit ihm zum Arzt fahren muss. Der Knabe hat auch immer originelle Ideen und verzapft jede Menge Blödsinn. Zur Strafe muss er dann Holzmännchen im Schuppen schnitzen. Ungünstig, wenn in diesem Schuppen ein voller Korb mit leckeren Würstchen steht.

Astrid Lindgren hat mit Michel eine Romanfigur geschaffen, über die Kinder und Erwachsene lachen können. Denn trotz aller Streiche hat der Junge doch „das Herz am rechten Fleck“ – und deshalb schafft er es auch, auf dem Jahrmarkt in Vimmerby einen Dieb zu entlarven und so seinem Freund, Knecht Alfred, aus der Klemme zu helfen.

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