Die Auszeichnung geht an Edgar Piereck vom Fredenberger Verein ISB, der ein leuchtendes Beispiel für das Miteinander im Quartier ist. „Wir arbeiten mit Sport und Freizeitangeboten daran, dass Kinder in unserem Stadtteil bessere Startchancen bekommen.“ Die 500 Euro Preisgeld will er nutzen, um eine neue Gruppe für Zwei- bis Fünfjährige zu gründen und mit Spielmaterial auszustatten.
Zu den Geehrten gehörte auch Vorsitzender Gianluca Calabrese mit seinem Verein Generationenhilfe, der mit der Finanzhilfe das Mittagessen für bedürftige Senioren und Seniorinnen sponsern möchte. Eine weitere Auszeichnung nahm Brigitte Riesener von Jumpers entgegen für die Kreativarbeit mit Kindern. Eingeladen war auch Diplom-Psychologin Kathrin Wolf von der Diakonie Himmelsthür in Lebenstedt. Sie berichtete über ein Projekt, bei dem sich die Nachbarschaft um den Hund eines schwerkranken Bewohners kümmert, damit dieser das Tier behalten kann. Das Preisgeld soll für ausstehende Tierarztkosten dienen.
Claudius Olesak von der TAG Wohnen brachte es auf den Punkt: „Nachbarschaft bedeutet weit mehr als das bloße Wohnen in räumlicher Nähe. Sie steht für gegenseitige Unterstützung, Hilfsbereitschaft, Vertrauen und ein freundliches Miteinander.“ Und hallo-Mediaberater Anselm Bartels ergänzte: „Ob beim Einkauf für ältere Mitbürger, bei der Betreuung von Kindern, bei gemeinsamen Festen oder einfach durch ein offenes Ohr – gelebte Nachbarschaft stärkt den sozialen Zusammenhalt und trägt zu einer höheren Lebensqualität bei.“
Volker Machura vom meineSZitty Club Salzgitter e.V. - der Verein und die TAG Wohnen stifteten die Preisgelder – nennt den Tag der Nachbarschaft „ein Zeichen für Solidarität, Respekt und Zusammenhalt“. In seinen Augen sind das „Werte, die das Fundament einer lebenswerten und zukunftsfähigen Gesellschaft bilden“.