Vortrag über Kriegs­gefangene

Salzgitter. Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion jährt sich am 22. Juni zum 85. Mal. Aus diesem Anlass richtet der Arbeitskreis Stadtgeschichte am Montag, 22. Juni, von 17 bis 18 Uhr in der Gedenkstätte KZ Drütte den Blick auf das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen in Salzgitter. Das Oberkommando der Wehrmacht betrachtete diese selbst nach ihrer Gefangennahme als potenzielle Gefahr. Auch deshalb wurden die inhaftierten Sowjetsoldaten systematisch unterversorgt und starben insbesondere in den ersten Monaten in großer Zahl. Doch wie stellte sich die Situation in Salzgitter dar? In welchen Lagern wurden die Gefangenen festgehalten und welche Einzelschicksale lassen sich heute noch nachvollziehen? Der Zugang erfolgt durch das Tor 1 der Salzgitter AG in Watenstedt. Anmeldungen per E-Mail an
vhs@stadt.salzgitterde.
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