Vorsitzende Jeannette Hentschel betonte bei der Einweihung die Bedeutung für die Erinnerungskultur in Salzgitter. Jens Loock, Arbeitsdirektor der Salzgitter Flachstahl GmbH, unterstrich den Stellenwert der Erinnerungsarbeit an historischen Orten: „Es ist unsere historische Verantwortung, an die Verbrechen des Nationalsozialismus zu erinnern. Gerade heute ist dies wichtiger denn je, wo rechtsextremistische Strömungen mehr Zulauf in Deutschland erhalten.“
Oberbürgermeister Frank Klingebiel verwies auf die Relevanz: „Nun stehen an allen ehemaligen KZ-Standorten in Salzgitter Erinnerungszeichen und Informationstafeln. Wir werden die Verbrechen an den Opfern nicht wiedergutmachen können, aber wir können an sie erinnern und verhindern, dass es wieder geschieht.“ Maarten Verbaarschot, der Sohn eines ehemaligen niederländischen Zwangsarbeiters, verdeutlichte bei der Einweihung den Wert der Tafeln für Angehörige der damaligen Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen.
Die Salzgitter Flachstahl GmbH, die Städtischen Regiebetriebe sowie das Gestaltungsbüro Hinz & Kunz aus Braunschweig hatten sich um die Herstellung gekümmert. Finanziert wurden die Informationstafeln durch Spenden das Volkswagenwerk Salzgitter sowie den Rotary Club Salzgitter-Wolfenbüttel-Vorharz.