Die flauschigen Patienten kamen mit den unterschiedlichsten Beschwerden in die Klinik: Beinschmerzen, Bauchweh oder Fieber. Sogar ernste Fälle wurden behandelt – wie Minni Maus, die sich einen Arm gebrochen hatte. Nach einem eigens gemixten „Zaubertrank“ gegen die Schmerzen wurde ihre Besitzerin mit steriler OP-Kleidung ausgestattet, fachmännisch operiert und anschließend wurde der Arm geschient.
Neben der Behandlung der Kuscheltiere stand auch ein wichtiges Lernprogramm auf dem Plan. Die Kinder übten, wie man im Notfall einen Notruf absetzt, falls Mama oder Papa Hilfe brauchen. Spielerisch und mit viel Einfühlungsvermögen wurden ihnen die Abläufe in einer Klinik nähergebracht und ihnen so Ängste genommen.
„Kuscheltiere nehmen Kindern verschiedene Ängste ab und sind oft wichtige Trostspender. Aus diesem Grund haben wir die Teddyklinik ins Leben gerufen“, erklärt Verena Schmelz, Funktionsoberärztin im Helios Klinikum Gifhorn. „Kindergartengruppen hatten Anfang des Jahres die Möglichkeit, sich bei uns für mehrere Termine im Jahr zu bewerben und unsere Klinik zu besuchen.“ In der Teddyklinik werden ausschließlich die Kuscheltiere der Kinder behandelt, nicht die Kinder selbst. Diese besondere Idee hilft den kleinen Gästen, spielerisch den Klinikalltag kennenzulernen und Berührungsängste abzubauen.
Mit der Teddyklinik setzt das Helios Klinikum Gifhorn ein starkes Zeichen für kindgerechte Medizin und einfühlsame Gesundheitsaufklärung. Die leuchtenden Augen und die Begeisterung der Kinder sprechen für den Erfolg des Projekts – und zeigen, wie wichtig es ist, jungen Menschen mit Geduld, Fürsorge und einer Portion Magie die Angst vor dem Krankenhaus zu nehmen.
Für weitere Informationen und Bewerbungen interessierter Kindergartengruppen steht das Helios Klinikum Gifhorn per E-Mail an GF-Veranstaltung@helios-gesundheit.de gerne zur Verfügung.