Nein, sie und ihr Mann sind keineswegs damit weg. Im Gegenteil: „Wir möchten uns der touristischen Weiterentwicklung am Bernsteinsee widmen.“ Unter dem Dach der Bernsteinsee Hotel GmbH werde man weiter die Wasserski-Anlage nebst Beachclub sowie den Soccer-Court betreiben. Zur Erinnerung: Im Gegensatz zum öffentlich geförderten Tankumsee ist der Bernsteinsee in privater Hand.
„Wir sind stolz, damit zu einer der größten und erfolgreichsten Hotelketten der Welt zu gehören. Belvilla ist begeistert von unserem Standort und unseren Angeboten, von unseren Mitarbeitenden und Gästen - und wird ein hochprofessioneller Gastgeber mit ausgeprägtem Sinn für Gastlichkeit sein.“
Belvilla glaube an das Potenzial der Stüder Destination am Rand der Lüneburger Heide. Das komplette Mitarbeiter-Team werde übernommen, mit ein Garant für gleichbleibende Qualität, so Leushake. Die Zusage, alle gebuchten Feiern und Reservierungen nahtlos und in gewohnter Form zu übernehmen, stehe. Auch das Thema Urlaub mit Hund, das am Bernsteinsee seit Jahren ein großer Schwerpunkt war, werde weiter bedient. „Die Verantwortlichen finden den Standort richtig toll.“ Und dass er noch mehr Strahlkraft erhält, dafür möchten Junk und Leushake sorgen. Ihre Überzeugung: Als Urlaubsort in der Lüneburger Heide sei noch kaum präsent. Regional fehle es an manchen Stellen an Wertschätzung.
Ziel: Den Bernsteinsee ganzjährig als lohnendes Ausflugs- und Urlaubsziel groß machen. „Kommen mehr Gäste, werden alle in der Region profitieren“, ist Petra Leushake überzeugt. Mit der betrieblichen Übergabe des Herzstückes sei ein erster Schritt nach vorne getan.
Im Herbst 2016 hatte bereits ein externer Hotelbetreiber den Bereich Gastronomie und Hotel übernommen. Schon nach wenigen Monaten endete die Kooperation. In den Jahren danach übernahm die Bernsteinsee-Geschäftsführung in Eigenregie den Betrieb. Ab 1. Januar 2026 setzen die Verantwortlichen Hoffnung auf eine erfolgreiche Weiterentwicklung. Petra Leushake ist sehr zuversichtlich: Ein expandierender Branchen-Riese wie Belvilla könne vieles besser und schlanker stemmen. Als ein Beispiel nennt sie das Buchungs- und Vertriebssystem, auf das das Unternehmen zurückgreifen könne.