1000 neue Bäume für den Ribbesbütteler Wald

GF02: BU bitte ändern: Viele Beteiligten hatten einen Spaten mitgebracht: Die AZ/WAZ lud ein zur Pflanzaktion im Ribbesbütteler Wald. Foto: Sebastian Preuß
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Wald und verwies auf die enorme Bedeutung der Aktion: „Wir freuen uns sehr, dass heute so viele Helferinnen und Helfer gekommen sind, um gemeinsam etwas für die Natur zu tun. Dank dieser Unterstützung können wir rund 1000 Bäume pflanzen.“ Mit der Baumpflanzaktion wollen AZ/WAZ aber nicht nur Bäume in die Erde bringen, sondern gemeinsam mit den Partnern Verantwortung für die Region übernehmen und aktiv etwas für die Zukunft der Wälder vor Ort tun. „Dass sich so viele beteiligen, zeigt, wie wichtig das Thema Nachhaltigkeit für uns alle ist“, betonte Wagner.

Auch Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich ließ es sich nicht nehmen, vor Ort dabei zu sein. Für ihn stehe die Aktion sinnbildlich für nachhaltiges Handeln: „Solche Aktionen zeigen, wie eine Heimatzeitung Verantwortung für die Region übernehmen kann, nicht nur durch Berichterstattung, sondern auch durch eigenes Engagement. Man sagt, Zukunft kann man bauen, heute sehen wir, dass man sie auch pflanzen kann“, betonte er.

Die neu bepflanzte Fläche war zuvor mit Fichten bestückt, die als weniger klimastabil gelten. Lukas Neumann von den Niedersächsischen Landesforsten, erklärte, welchen positiven Effekt die neue Bepflanzung auf den Wald hat: „Die bisherigen Fichtenbestände hatten hier keine guten Zukunftsaussichten. Deshalb setzen wir jetzt gezielt auf verschiedene Laubbäume, die besser mit den veränderten klimatischen Bedingungen zurechtkommen.“ Gepflanzt wurden unter anderem Kirsche, Ahorn, Elsbeere, Wildapfel und Eibe. Eine Mischung, die langfristig für einen stabileren Wald sorgen soll.

Damit die jungen Bäume gut anwachsen können, gelte es einige Dinge zu beachten: „Mit einem Hohlspaten wird ein Loch ausgehoben, dass etwas tiefer als die Wurzel ist“, erläuterte Neumann. Dabei sei vor allem wichtig, dass die Wurzeln unbeschädigt und gerade in die Erde gesetzt werden. „Die Pflanze muss stabil stehen, die Erde wird anschließend wieder aufgeschüttet und vorsichtig festgetreten“, ergänzte er. Ebenso wichtig wie das Anpflanzen sei aber auch die Pflege in den kommenden Jahren, denn Konkurrenzpflanzen wie beispielsweise Brombeeren müssten entfernt werden, damit die jungen Bäume genügend Raum zum Wachsen haben.

Neben dem Umweltaspekt hatte für die Teilnehmenden aber auch der Austausch mit den anderen Aktiven einen besonderen Stellenwert. Christoph Treichel von der Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg sagte zudem: „Wir unterstützen die Aktion sehr gerne, weil uns Nachhaltigkeit sehr wichtig ist.“ Aber das beziehe sich nicht allein auf den Umweltschutz, sondern auch und vor allem auf die Stärkung langfristiger Verbindungen in der Region. Die Kombination aus praktischer Arbeit für mehr Nachhaltigkeit und dem persönlichen Austausch mache die Baumpflanzaktion besonders wertvoll.

Auch Chantal Wiemann vom Gifhorner Unternehmen Egger Kunststoffe hob den Nachhaltigkeitsgedanken für die Teilnahme hervor: „Für uns ist das Thema Nachhaltigkeit sehr wichtig und wir freuen uns natürlich immer, wenn wir auch selbst Hand anlegen und unseren Beitrag dazu leisten können, die Umwelt zu schützen und die Natur zu unterstützen.“ Besonders schön daran sei, dass die Aktion im Landkreis Gifhorn stattfindet.

Ob die jungen Bäume gut anwachsen, hänge jetzt von den kommenden Monaten ab. Klar ist jedoch: Die Baumpflanzaktion soll fortgesetzt werden. Viele der teilnehmenden Unternehmen und Sponsoren signalisierten, auch künftig wieder dabei sein zu wollen.

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