Der Räumungsverkauf in Gamsen läuft. Er soll Umsatz generieren, um die Kosten wie Mieten und Löhne für die 41 noch nicht geschlossenen Standorte zu decken.
Bis Ende März waren alle Lohn- und Gehaltsansprüche der rund 1.100 Mitarbeiter der Hammer-Raumstylisten über das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit abgesichert. Seit April muss das insolvente Unternehmen die Gehälter der Beschäftigten aus dem laufenden Geschäftsbetrieb wieder selbst zahlen. Ohne Investor sei das nicht dauerhaft möglich.
Rund 300 potenzielle Interessenten seien angesprochen worden. Aber: „Die beiden derzeit noch im Prozess befindlichen potenziellen Investoren interessieren sich fortgesetzt für die 41 Standorte, die im April weiter betrieben werden, allerdings ohne dafür bislang ein plausibles Konzept, ein Angebot und einen Finanzierungsnachweis vorgelegt zu haben.“
Konkrete Aussagen, wie es mit der Filiale in Gamsen weitergeht, gibt es aktuell nicht - abgesehen von der beabsichtigten Schließung. Sollte während des Räumungsverkaufs doch noch ein Investor gefunden werden, der sich nicht nur für die Übernahme der Flächen und Arbeitsverhältnisse interessiert, sondern das Hammer-Konzept fortführen möchte, könne der Abverkauf jederzeit beendet und das Unternehmen auch in dieser Phase noch auf einen Investor übertragen werden.