Politik für Schulwegsicherheits-Konferenzen
Mehr als nur Zebrastreifen: Stadt Gifhorn soll Schulen, Eltern und Kinder in Planungen einbinden

Grünes Licht für mehr Schulwegsicherheit: Der Stadtplanugnsausschuss stimmte dem Konzept der Stadt Gifhorn unter anderem mit zusätzlichen Zebrastreifen zu - und ergänzte es um die Idee, Sicherheitskonferenzen an den jeweiligen Einrichtungen zu veranstalten.Foto: Gero Gerewitz
Gifhorn. Neue Fußgängerüberwege braucht die Stadt, als erstes vor den Grundschulen: Mit dem neuen Konzept zur Schulwegsicherheit hat sich jetzt der Stadtplanungs-Fachausschuss befasst. Die Politik dreht das von der Verwaltung vorgegebene Thema weiter und will die Betroffenen einbinden. Einem entsprechenden Antrag der CDU stimmte das Gremium zu.

Noch in diesem Sommer will die Stadt auf der Celler Straße vor dem Haupteingang der Stadthalle sowie vor den Grundschulen Albert-Schweitzer-Schule (auf der Straße Bauernkamp), Michael-Ende-Schule (Pommernring), Gebrüder-Grimm-Schule (Maschstraße/Wilhelmstraße) und Wilhelm-Busch-Schule (Westerfeldweg) Zebrastreifen errichten. Dem hat der Ausschuss zugestimmt.

Gemäß CDU-Antrag beauftragt die Politik nun die Stadtverwaltung, an allen Schulen in Trägerschaft der Stadt Schulwegsicherheitskonferenzen vorzunehmen - mit Beginn an der Albert-Schweitzer-Schule. Gleichzeitig soll die Stadt das auch Schulen in Trägerschaft des Landkreises anbieten.

An den Konferenzen sollen Vertreter der Stadt mit Schulleitung, Polizei, Kreisverkehrswacht sowie Schüler- und Elternvertreter teilnehmen. Ziel: Für die jeweilige Schule soll die Runde den Ist-Zustand bei der Schulwegsicherheit festhalten und ermitteln, was dort zur Optimierung gemacht werden müsste.

Die Ergebnisse sollen in die Schulwegplanung der Stadtverwaltung einfließen. Sie sollen zu etwaigen baulichen Veränderungen, Beschilderungen oder gar zur Einrichtung von sogenannten Schulstraßen führen können.

Der CDU-Antrag sieht außerdem vor, dass das Rathaus den Kinderstadtplan digitalisiert und darin sichere Schulwege sowie Elterntaxi-Parkplätze einarbeitet. Gleichzeitig soll es Schreiben in unterschiedlichen Sprachen für die Schulen entwickeln, „in dem auf die ermittelten und vorgehaltenen sicheren Schulwege hingewiesen wird“.

„Zusätzlich werden in den Schreiben allgemeine Hinweise zu verkehrssicheren Verhaltensweisen gegeben“, heißt es in der Vorlage weiter. Diese Schreiben sollen jeweils zu Beginn eines Schuljahres oder bei Zugang innerhalb des Schuljahres ausgegeben werden. Eltern und Schüler sollen sich darin zur Einhaltung beziehungsweise praktischen Umsetzung verpflichten.

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