33 Reihenhäuser sollten eigentlich am Elisabeth-Selbert-Anger in Gifhorn entstehen. Noch im Juli 2023 hatte das Unternehmen um Käufer für die „familienfreundlichen Traumhäuser“ (ab 335.990 Euro) geworben. An einem Reihenhaus-Komplex starteten die Arbeiten, die dann aber in der Rohbauphase zum Erliegen kamen. Ursache: Die Insolvenz der Traumhaus Projekt delta GmbH.
Wiederholt verwies die Insolvenzverwaltung bei Nachfragen unserer Zeitung auf ein „komplexes Verfahren“, zuletzt im Oktober vorigen Jahres. Eine Gesamtlösung sei nicht schnell umsetzbar, schon gar nicht in für den Immobilienmarkt derart schwierigen Zeiten.
Konkrete Verhandlungen mit interessiertem Investor
Im Laufe des Verfahrens habe man mit mehreren Interessenten gesprochen, heißt es jetzt auf erneute Nachfrage. Eine genaue Zahl könne aber nicht genannt werden. Doch offenbar tragen die Bemühungen nun Früchte: „Die Insolvenzverwaltung ist in konkreten Verhandlungen mit einem Investor und zuversichtlich, zu einem Abschluss zu kommen.“ Spruchreif sei das allerdings noch nicht.
Vorteil auch für bereits eingestiegene Bauherren
Was bedeutet das für jene Bauherren, die seit fast drei Jahren auf eine Lösung warten? „Sollte es, wie oben erwähnt, zu einem erfolgreichen Gesamtverkauf kommen, wäre das auch für die vier Bestandskäufer von Vorteil“, teilte die Insolvenzverwaltung weiter mit.
An der Baustelle steht derweil der Kran wie eh und je parat, Baumaterial wird langsam zugewuchert vom Unkraut: Wann es dort mit den Arbeiten weitergeht, hängt laut Insolvenzverwaltung vom noch ausstehenden Abschluss des Kaufvertrags und dem Investor ab.
Insolvenzverfahren noch nicht abgeschlossen
Das Insolvenzverfahren gegen die Traumhaus Projekt delta GmbH läuft derweil weiter, so die Insolvenzverwaltung. „Das Verfahren ist komplex und wird entsprechend noch eine Weile andauern.“