Die Herabstufung spiegele den jüngst verkündeten Gewinnrückgang sowie des Barmittelzuflusses mit, heißt es von der Ratingagentur. Die Ratingagentur geht davon aus, dass die Geschäfte von Volkswagen aus unterschiedlichen Gründen die nächsten zwölf bis 18 Monate unter Druck bleiben.
Faktoren seien der hohe Wettbewerbsdruck und damit einhergehende Preisdruck. Strukturelle Herausforderungen bei der Transformation zur E-Mobilität, die die Profitabilität beeinflussen. Und die weiter notwendigen Investitionen in Software und deren erfolgreiche Implementierung, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Einstufung von Volkswagen liegt aber immer noch um drei Stufen über dem Niveau, ab dem Kredite als spekulativ angesehen werden. Schlechtere Ratings ziehen in der Regel höhere Zinsen bei der Aufnahme neuer Schulden nach sich. Bei Fitch beträgt das langfristige Rating A- und bei Standard & Poor’s BBB+ jeweils auch mit stabilen Ausblick.