Einzelhändlerin schließt ihren Concept-Store in Fallersleben
Nina Dehn hat das Geschäft „typischnina“ vor einem Jahr eröffnet - Online-Shop bleibt geöffnet

Fallersleben: Das Geschäft "Typisch Nina" schließt.Foto: tim schulze
Fallersleben. Nina Dehn hat vor einem Jahr den Concept-Store „typischnina“ an der Westerstraße 35 eröffnet. Vor wenigen Tagen teilte die Ladeninhaberin auf Instagram mit, dass sie das Geschäft in der Altstadt schließt. Der Online-Shop bleibe erhalten. „Wohin die Reise dort geht und wie sich das Sortiment entwickelt, lasse ich bewusst offen“, schreibt Dehn, die sich gegenüber der Zeitung nicht äußern möchte.

Mit der Schließung beginnt Dehn zufolge ein großer Abverkauf, damit das Lager leer werde. „Was mir noch wichtig ist: der Einzelhandel hat es gerade wirklich schwer. Hinter jedem kleinen Laden stehen Menschen, die jeden Tag alles geben – dekorieren, Ware auswählen, einkaufen, packen, Ideen entwickeln, Events planen, Rabatte ermöglichen, auch wenn sie oft kaum darstellbar sind", schreibt sie auf Instagram. Viele würden im Moment hart kämpfen. Demnach sollen die Menschen das Einkaufserlebnis vor Ort genießen, um damit kleine Läden zu unterstützen. „Alle meine Kunden und Kundinnen haben das getan. Es ist mir wichtig, es nochmal zu erwähnen.“

Nina Dehn übernahm den Verkaufsraum von Michaela Gebensleben, die mit ihrem Geschäft „Blickfang“ innerhalb der Straße umgezogen ist. Vor wenigen Monaten wagte sie den Schritt und eröffnete mit „efi - erstmal für immer“ ein zweites Geschäft. Der Geschäftsfrau tut es leid, dass Nina Dehn ihr Geschäft schließt. „Das ist total schade“, sagt Gebensleben. Denn je mehr gute Geschäfte in der Altstadt vorhanden sind, desto lieber kommen die Kunden und Kundinnen wieder.

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