Die Bäckerei liegt am Nordkopf, nur ein paar Meter vom Hauptbahnhof entfernt. Der 28-jährige Chef kommt aus Sizilien. Mit der Bäckerei habe er sich einen Traum erfüllt, sagt er. Zusammen mit fünf Mitarbeitern – zwei Bäckereimeistern, einem Konditormeister und zwei Verkäufern – wird er sich in Zukunft um die Gäste kümmern.
„Ich möchte die sizilianische Tradition nach Wolfsburg bringen”, sagt der Inhaber, der seit acht Jahren in der VW-Stadt lebt. „Hier ist alles selbst gemacht“, erklärt Luigi Iraci Tobbi und zeigt auf Vollkornbrote und Ciabatta, auf Weißbrote und mediterrane Brote mit Tomaten und Oliven. Außerdem gibt es italienische Torten und Süßspeisen. Und natürlich diverse Kaffeespezialitäten. Zur Eröffnung am Samstag wurde auch Pizza und Sekt serviert. Zudem legte ein DJ auf.
Viele Kundinnen und Kunden scheinen nur darauf gewartet zu haben, dass ein italienisches Café wie das „Buongiorno“ endlich aufmacht, denn rund Menschen waren da, als sich die Türen öffneten. „Dieses italienische Flair hat in Wolfsburg gefehlt“, sagte Laura Liotta. Derweil kam Roberto Chirivi mit dem sizilianischen Gebäck „Cannolli“, süße Teigtaschen gefüllt mit Ricotta, und einem Brot aus dem Laden heraus. Elf Euro haben seine Frau und er dafür ausgegeben, die Preise seien „völlig okay“, meinen sie. Für die große italienische Community sei es „schön, dass es jetzt in Wolfsburg eine italienische Bäckerei gibt“.
Zur Eröffnung der neuen Bäckerei kam auch Oberbürgermeister Dennis Weilmann auf einen Abstecher vorbei. „Das ist ein tolles Angebot für Wolfsburg. Ich glaube, das wird viele Menschen freuen”, sagte er. „Wir haben traditionell viel italienische Kultur und Gastronomie in der Stadt. Der Standort am Nordkopf ist genau richtig. Hier entwickelt sich derzeit viel zum Positiven“, zeigte sich der Bürgermeister überzeugt.