Mehr als 250 Teilnehmer beim 11. Mehrgenerationenlauf
17 verschiedene Organisationen aus Dettmerode machten mit

Wolfsburg. Schnelligkeit spielt beim Mehrgenerationenlauf in Detmerode keine Rolle. Es ist egal, ob man als Erster oder als Letzter ins Ziel kommt - für jeden Teilnehmer gibt es am Ende des Laufs eine Medaille. Bei der Veranstaltung rund um den Detmeroder Teich geht es vielmehr um etwas anderes. Alt und Jung sowie verschiedenste Einrichtungen aus dem gesamten Stadtteil sollen zusammenkommen und gemeinsam ein Erlebnis haben, das verbindet.

Mehr als 250 Teilnehmer gingen bei der elften Auflage des Mehrgenerationenlaufs am Samstag auf die Strecke. Einige Kinder standen zum Startschuss direkt in der ersten Reihe, um sich die besten Startpositionen zu sichern. Andere wurden von Vater oder Mutter in Karre oder Buggy um den Detmeroder Teich geschoben. Wieder andere waren mit Roller oder Rad unterwegs.

Und: Nicht nur Zweibeiner gingen an den Start. Auch einige Hunde waren mit von der Partie - selbstverständlich hatten sie ihre eigene Startnummer. Oberbürgermeister Dennis Weilmann und Tanja Moormann, Leiterin der Bunten Grundschule, gaben gemeinsam den Startschuss, um die Teilnehmer auf die Strecke zu schicken.

„Der Charakter dieses Laufs ist das Schöne“, sagte Weilmann. „Es zählt nicht die Leistung und nicht die schnellste Zeit, sondern es geht darum, die Gemeinschaft zu stärken.“

17 verschiedene Organisationen aus dem Stadtteil waren mit dabei. Unter anderem gehörten die Bunte Grundschule, das Freizeitheim, die Kirche und der Sozialverband dazu. Zahlreiche Helfer unterstützten die Veranstaltung und trugen damit zum Gelingen bei. „Die Resonanz ist gut. Das Event hat für Detmerode Tradition“, sagte Ortsbürgermeister Axel Bosse.

Im Anschluss an den Lauf hatten die Teilnehmer Gelegenheit, am Sportplatz in gemütlicher Runde zusammenzukommen. Verschiedene Institutionen waren vertreten. Unter anderem hatte der ADFC einen Parcours aufgebaut, die Neuland versorgte die Läufer mit Getränken und informierte bei Fragen, die Apotheke, die Trostinsel des Hospizhauses und der Verein „Wir in der Nachbarschaft“ waren ebenfalls vor Ort.

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