Stadt will Sicherheit und Sauberkeit in der City
Wolfsburger Verwaltung stellt neue Ordnungs-Konzepte für die Porschestraße vor

Wolfsburg. Das wünschen sich viele Bürger: Die Stadt Wolfsburg plant Verbesserungen der Sicherheit und Sauberkeit in der Innenstadt. Im Fokus steht insbesondere die Porschestraße, deren Aufenthaltsqualität und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig gestärkt werden sollen. Ziel des Konzepts ist es laut Stadt, die Innenstadt als sauberen, gepflegten und attraktiven Ort zu gestalten, der von den Wolfsburgern als sicher wahrgenommen wird und frei von Angsträumen ist.

„Sicherheit und Sauberkeit sind entscheidende Faktoren für die Lebensqualität in unserer Stadt. Mit dem neuen Maßnahmenpaket gehen wir einen wichtigen Schritt, um das Sicherheitsgefühl der Menschen in Wolfsburg weiter zu stärken und unsere Innenstadt noch attraktiver zu machen“, erklärt Oberbürgermeister Dennis Weilmann (CDU).

■ Gleichzeitig soll durch eine sichtbare Präsenz von Polizei und Ordnungsdienst das Vertrauen in Sicherheit weiter gestärkt werden. Ein zentrales Element bilde die seit 2026 bestehende Sicherheitskooperation zwischen der Stadt Wolfsburg und der Polizeiinspektion Wolfsburg.

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■ Durch ein gemeinsames Sicherheitsverständnis und abgestimmtes Handeln würden Maßnahmen künftig noch gezielter und wirkungsvoller umgesetzt. Dabei setzt die Stadt auf einen integrierten Ansatz, „der Prävention, Stadtplanung, Kommunikation und ordnungsrechtliche Maßnahmen miteinander verzahnt“.

„Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz: Sauberkeit, gute Beleuchtung, klare Strukturen und eine sichtbare Ordnung greifen ineinander. So schaffen wir ein Umfeld, in dem sich Menschen gerne aufhalten und sicher fühlen“, betont Stadtrat Andreas Bauer. Ein Schwerpunkt liegt auf der Erhöhung der Präsenz von Ordnungsdienst und Polizei im öffentlichen Raum. Gemeinsame Streifen, gezielte Kontrollen in bekannten Problembereichen sowie ein konsequentes Vorgehen gegen Vermüllung und Ruhestörungen sollen für mehr Ordnung sorgen. Gleichzeitig wird bewusst auf eine kommunikative Präsenz gesetzt, die Bürgernähe zeige und Vertrauen schaffe.

Auch die Gestaltung des öffentlichen Raums spiele eine wichtige Rolle. Man will unter anderem Beleuchtung, Sichtachsen und Aufenthaltsqualität analysieren und gezielt verbessern. Moderne LED-Beleuchtung sowie städtebauliche Maßnahmen nach dem sogenannten CPTED-Ansatz (Crime Prevention Through Environmental Design, Deutsch: Kriminalprävention durch Umweltgestaltung) sollen dazu beitragen, Angsträume zu reduzieren und Sicherheit aktiv zu fördern. „Die Perspektiven und Wahrnehmungen der Bürgerinnen und Bürger werden dabei systematisch in die Planung einbezogen.“

Für die Umsetzung und Weiterentwicklung des Konzepts wird laut Dennis Weilmann eine interdisziplinäre Projektgruppe eingerichtet, in der unter anderem der Ordnungsdienst, die Stadtplanung, die Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS), die Wohnungsbaugesellschaft (WBG), Jugendbereiche sowie die Polizei eng zusammenarbeiten. Diese Schritte würden kontinuierlich gesteuert, überprüft und weiterentwickelt.

Das Konzept sei dabei bewusst als lernendes System angelegt: Regelmäßige Lage-Analysen, Bürgerfeedback und Evaluationen sorgen dafür, dass neue Entwicklungen frühzeitig erkannt und Maßnahmen flexibel angepasst werden können. Mit diesem umfassenden Ansatz will Wolfsburg „ein klares Zeichen für mehr Sicherheit, Sauberkeit und Lebensqualität in der Innenstadt setzen“.

Was meinen Sie: Wo und wie muss in Wolfsburg dringend für mehr Sicherheit gesorgt werden? Schreiben Sie bitte an redaktion@waz-online.de.

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