„Niedersachsen investiert gezielt in die Zukunft seiner Hochschulen. Moderne Gebäude, zeitgemäße Lernräume und eine leistungsfähige Forschungsinfrastruktur sind entscheidend dafür, dass Studierende, Lehrende und Beschäftigte gute Bedingungen vorfinden. Unserer Ostfalia Hochschule kommen 3,08 Millionen Euro am Standort Wolfsburg zugute, das ist ein wichtiges Signal“, erklärt Glosemeyer.
Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes. Gefördert werden unter anderem Neubauten, Sanierungen, technische Ausstattung, Großgeräte, energetische Verbesserungen sowie neue Lern-, Lehr- und Arbeitsräume. Die Maßnahmenliste umfasst 143 Projekte, die schrittweise umgesetzt werden sollen.
Geld fließt in Sanierung und Modernisierung
„Gerade die Sanierung und Modernisierung bestehender Gebäude ist vielerorts dringend notwendig. Wenn Seminarräume, Mensen, Labore, Sanitäranlagen oder technische Anlagen verbessert werden, kommt das unmittelbar bei den Studierenden und Beschäftigten an“, so die Landtagsabgeordnete.
Ein Schwerpunkt liegt auf Klimaschutz und Energieeffizienz. Unterstützt werden unter anderem neue Heizungs- und Lüftungstechnik, moderne Beleuchtung, Wärmedämmung sowie der Austausch von Fenstern und Türen.
Mittel stammen aus zwei unterschiedlichen Töpfen
Die Mittel verteilen sich auf zwei Finanzierungswege: Rund 377 Millionen Euro stammen aus der Bauinitiative von Bund und Ländern, weitere rund 250 Millionen Euro aus dem Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz. Ein Teil muss bis 2030 ausgegeben werden, für weitere Maßnahmen ist eine Umsetzung bis 2042 vorgesehen.
„Entscheidend ist, dass die Projekte bedarfsgerecht umgesetzt werden und kein Geld verloren geht. Die Hochschulen wissen sehr genau, wo Investitionen dringend gebraucht werden“, betont Glosemeyer. Damit ließen sich kurzfristige Sanierungen ebenso finanzieren wie langfristige Modernisierungen, die Hochschulen, Forschung und Innovationskraft des Landes stärkten.
Lob für die Förderung kommt auch von anderer Seite: „Niederachsen tut gut daran, seine Hochschulen mit den angekündigten On-Top-Investitionen dabei zu stärken, ihre Sichtbarkeit und Wirkung über Landesgrenzen hinaus abzubauen und gleichzeitig die Rahmenbedingungen für Exzellenz in jeder Hinsicht zu fördern“, betont Silke Richter, Sprecherin Schul- und Hochschulpolitik der Industrie- und Handelskammer Niedersachsen.