Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, einzelne Personen über ihre Kameradinnen und Kameraden zu stellen. Feuerwehr funktioniert nur als Team. Gerade deshalb gab es im Verlauf der Aktion auch Stimmen, die darauf hingewiesen haben, dass nicht einzelne Menschen, sondern immer die gesamte Mannschaft die eigentlichen Helden seien. Die zehn Finalistinnen und Finalisten stehen stellvertretend für viele weitere engagierte Feuerwehrleute im Landkreis. Sie machen sichtbar, was tagtäglich in den Ortswehren geleistet wird.
Bereits bei der Jurysitzung hatte Kreisbrandmeister Rüdiger Ernst betont, dass Heldentum in der Feuerwehr viele Gesichter haben kann. Nicht nur spektakuläre Einsätze seien entscheidend. „Wenn jemand den Zusammenhalt in der Wehr stärkt oder eine Kameradin die Kinder- und Jugendfeuerwehr wieder neu aufgebaut hat, dann ist das ebenfalls heldenhaft“, sagte er.
Eines steht schon jetzt fest: Jeder der zehn Finalisten steht für außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement. Jeder von ihnen ist eine wichtige Stütze seiner Wehr, Vorbild für Kameradschaft und Einsatzbereitschaft und ein Beispiel dafür, wie viel Zeit, Herzblut und Verantwortung Ehrenamt erfordert. Sie alle stehen stellvertretend für die vielen Menschen, die ihre Freizeit für die Sicherheit anderer opfern.
Um allen Finalistinnen und Finalisten die gleiche
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Aufmerksamkeit zu geben, werden sie nachfolgend in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt. Die Reihenfolge stellt keine Wertung dar.
Lukas Böttcher (29), Feuerwehr Groß LafferdeVom Jugendfeuerwehrmitglied bis zum stellvertretenden Zugführer: Lukas Böttcher hat nahezu alle Stationen innerhalb der Feuerwehr durchlaufen. Besonders am Herzen liegt ihm die Jugendarbeit, für die er sich seit Jahren engagiert.
Gleichzeitig erlebt er als Einsatzkraft die zunehmenden Herausforderungen durch Unwetterlagen und steigende Einsatzzahlen hautnah mit. Sein Werdegang steht beispielhaft für Verantwortung, Verlässlichkeit und die Bedeutung einer starken Nachwuchsarbeit. Zum Porträt Eike Feuge (32), Feuerwehr BortfeldFeuerwehr liegt bei Eike Feuge gewissermaßen in der Familie. Seit mehr als zehn Jahren engagiert er sich aktiv in Bortfeld und hat bereits zahlreiche anspruchsvolle Einsätze erlebt – von Großbränden bis hin zu Gefahrgutlagen.
Neben dem Einsatzdienst bringt er sich auch in der Jugendfeuerwehr ein und hilft dabei, junge Menschen für das Ehrenamt zu begeistern. Sein Engagement zeigt, wie eng Kameradschaft, Fachwissen und Einsatzbereitschaft miteinander verbunden sind. Zum Porträt Norbert Frank (70), Feuerwehr EquordNorbert Frank steht wie kaum ein anderer für jahrzehntelanges Engagement in der Feuerwehr. Als Ortsbrandmeister, Kreisausbilder und Führungskraft hat er Generationen von Feuerwehrleuten geprägt und ausgebildet.
Auch nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Ausbildung bleibt er seiner Wehr eng verbunden. Sein Lebensweg verdeutlicht, wie wichtig Erfahrung, Wissenstransfer und ehrenamtlicher Einsatz für die Entwicklung der Feuerwehren sind. Zum Porträt Stefan Giacopino (40), Feuerwehr WoltorfSeit 2010 engagiert sich Stefan Giacopino in der Feuerwehr Woltorf. Viele Jahre leitete er die Jugendfeuerwehr und hat damit zahlreiche junge Menschen für das Ehrenamt begeistert. Künftig übernimmt er als stellvertretender Ortsbrandmeister zusätzliche Verantwortung.
Für ihn stehen stets die Menschen hinter den Einsätzen im Mittelpunkt. Sein Einsatz für die Nachwuchsarbeit und den Zusammenhalt in der Wehr macht ihn zu einer wichtigen Stütze der Feuerwehr. Zum Porträt Sabrina Hahn (29), Feuerwehr StederdorfSeit fast 20 Jahren gehört Sabrina Hahn zur Feuerwehr Stederdorf. Seit zwölf Jahren leitet sie die Jugendfeuerwehr und hat damit maßgeblichen Anteil an einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit. Gemeinschaft, Teamgeist und Verantwortung stehen für sie im Mittelpunkt.
Mit viel Engagement begleitet sie Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg in die aktive Feuerwehr und sorgt dafür, dass die Wehr auch in Zukunft auf gut ausgebildeten Nachwuchs bauen kann. Zum Porträt Martin Hanne (41), Feuerwehr Vechelde-WahleBei Martin Hanne ist Feuerwehr Familiensache. Und das bereits seit vier Generationen. Der hauptberufliche Feuerwehrmann engagiert sich zusätzlich ehrenamtlich in seiner Ortswehr und soll künftig stellvertretender Ortsbrandmeister werden.
Er kennt die Herausforderungen moderner Feuerwehrarbeit aus beiden Perspektiven und setzt sich dafür ein, die Feuerwehr zukunftsfähig aufzustellen. Sein Einsatz zeigt eindrucksvoll, wie tief das Ehrenamt ganze Familien prägen kann. Zum Porträt Simon Jahns (44), Feuerwehr BettmarFast drei Jahrzehnte Feuerwehrdienst liegen bereits hinter Simon Jahns. Als stellvertretender Ortsbrandmeister und Leiter der Fachgruppe Gefahrenstoffe übernimmt er wichtige Aufgaben auf Orts- und Gemeindeebene.
Besonders wichtig sind ihm Kameradschaft, Nachwuchsarbeit und die Vielseitigkeit des Feuerwehrdienstes. Für ihn lebt Feuerwehr vom Miteinander und genau dieses Verständnis prägt sein Engagement seit vielen Jahren. Zum Porträt Silke Kanisch (53), Feuerwehr AbbensenEigentlich wollte Silke Kanisch nie zur Feuerwehr. Über die Gründung der Kinderfeuerwehr Abbensen fand die Erzieherin 2013 dennoch ihren Weg in die Wehr. Und ist heute aus ihr kaum noch wegzudenken.
Als Atemschutzgeräteträgerin, Maschinistin und vor allem als engagierte Betreuerin der Kinderfeuerwehr prägt sie die Nachwuchsarbeit in der Gemeinde Edemissen nachhaltig. Ihr Einsatz reicht weit über den Feuerwehrdienst hinaus und stärkt das Gemeinschaftsleben im Ort. Zum Porträt Steffen Kaleja (27), Feuerwehr LengedeSteffen Kaleja vereint gleich mehrere Funktionen in einer Person. Er ist Gruppenführer, Jugendbetreuer, Atemschutzgerätewart, Social-Media-Beauftragter und Rettungssanitäter.
Seine Kameradinnen und Kameraden schätzen besonders seine Einsatzbereitschaft und sein Engagement für Ausbildung, Transparenz und moderne Feuerwehrarbeit. Er steht für eine junge Generation von Feuerwehrleuten, die Verantwortung übernimmt und neue Impulse setzt. Zum Porträt Dirk Michels (38), Feuerwehr BerkumDirk Michels gehört seit fast zwei Jahrzehnten zur Feuerwehr und übernimmt sowohl in Berkum als auch auf Stadtebene Verantwortung. Als Zugführer der Gefahrgut-Einheit „Spüren und Messen“ und künftiger Ortsbrandmeister steht er für Fachwissen und Führungsstärke.
Trotz seiner Nominierung betont er immer wieder, dass Feuerwehr nur als Team funktioniert. Sein Einsatz macht deutlich, wie viel Verantwortung ehrenamtliche Führungskräfte in den Ortswehren tragen. Zum PorträtAls Sponsoren und Unterstützer der Aktion „Feuerwehrheld des Jahres” sind dabei: Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine, Landkreis Peine, Stadt Peine und Stadtwerke Peine.