„Das Bild zeigt auf sehr sympathische Weise, was unsere Ortschaften prägt: Gemeinschaft, Natur, Familien und ein starkes Miteinander“, berichtet Hohenhamelns Gemeindebürgermeister Uwe Semper. „In Soßmar fügt sich dieses Motiv sehr stimmig in das Ortsbild ein. Es macht deutlich, dass auch kleine Orte große Geschichten erzählen können – über Zusammenhalt, Heimat und das Leben auf dem Land.“
Für Avacon ist die Gestaltung Teil einer langjährigen Verschönerungsaktion. Funktionale Bauwerke der Stromversorgung sollen dadurch nicht aus dem Ortsbild verschwinden, sondern bewusst Teil davon werden.
Zeugnis über dörfliches Leben„Unsere Trafostationen stehen mitten in den Städten und Dörfern. Deshalb ist es uns wichtig, dass sie mehr sein können als reine Technikgebäude“, sagt Avacon-Kommunalreferent Ralf Baumgarten. „In Soßmar erzählt das Motiv vom dörflichen Leben. Diese Nähe zum Ort macht unsere Trafokunst aus.“
Auch lokalhistorische Interessierte kommen auf ihre Kosten: Der Schriftzug auf der Trafostation greift die historische Entwicklung des Ortsnamens auf.
Sichtbares Zeichen für FamilienfreundlichkeitDass Kinder im Mittelpunkt des Motivs stehen, passt auch zum Selbstverständnis der Gemeinde Hohenhameln. Die Gemeinde beteiligt sich am Programm „Kinderfreundliche Kommunen“; nach Angaben des Vereins leben in Hohenhameln rund 9.400 Menschen, darunter etwa 1.700 Kinder und Jugendliche.
„Gerade solche Motive zeigen, dass Infrastruktur und Lebensqualität zusammengehören“, so Baumgarten weiter. „Eine Trafostation versorgt die Menschen mit Strom – und kann zugleich etwas über den Ort erzählen, in dem sie steht.“
Weitere Informationen zur Avacon-Verschönerungsaktion mit zahlreichen Realisierungsbeispielen sowie Videos über die Arbeit der Fassadengestalter finden sich auf der Internetseite des Netzbetreibers unter dem Stichwort „Kunst an Trafostationen“.