„Man sieht, wie sehr sie über sich hinausgewachsen sind. Die Kombination aus Bewegung, Konzentration und kleinen Erfolgserlebnissen stärkt jedes einzelne Kind“, so Sonja Heilig aus dem Leitungsteam der Rasselbande. Auch das Familienzentrum KunterBund, das von Denis Gläser geleitet wird, konnte in diesem Durchlauf vom Cogniprove-Projekt profitieren. Er ist begeistert, wie sehr die Kinder „im Schweiße ihres Angesichts“ mit Freude, Ausdauer und großem Enthusiasmus an den Bewegungs- und Förderangeboten teilgenommen haben.
Cogniprove stärkt Kinder in Bereichen, die für den späteren Schulstart entscheidend sind. Dazu zählen Aufmerksamkeit und Wahrnehmung, Reaktionsfähigkeit und Koordination, Merkfähigkeit und Entscheidungsfähigkeit sowie Selbstvertrauen und Mut, etwas Neues auszuprobieren. „Gerade in einer Zeit, in der viele Kinder Bewegungsmangel, Sprachverzögerungen oder Unsicherheiten aufweisen, schafft das Projekt einen niedrigschwelligen und spielerischen Zugang zu Förderung – ohne Druck, aber mit viel Freude“, schreiben Sonja Heilig und Sabine Dießel von der Rasselbande. In diesem Jahr konnten dank lokaler Unterstützer mehrere Einrichtungen des Propsteiverbandes Ostfalen am Cogniprove-Projekt teilnehmen. Die Finanzierung erfolgte unter anderem durch den Verein „Wir helfen Kindern“ sowie den „Meine SZitty-Club“ der TAG Wohnen – ein wichtiger Beitrag, um Kindern unabhängig vom Sozialraum hochwertige Förderung zu ermöglichen.„Doch der Bedarf ist deutlich größer“, so Sonja Heilig und Sabine Dießel. Mehrere Kindertagesstätten hätten bereits Interesse angemeldet, doch für die nächste Projektrunde fehlen rund 3.500 bis 5.000 Euro, um allen Einrichtungen die Teilnahme zu ermöglichen. „Wir sehen, wie stark die Kinder profitieren – und wir sehen auch, dass wir Unterstützung brauchen, um Cogniprove dauerhaft und flächendeckend anbieten zu können“, betont Sabine Dießel.
Für Kinder bedeutet das mehr Chancen, mehr Bewegung, mehr Selbstvertrauen und mehr Vorbereitung auf die Schule. Für die Kindergräten bedeutet es ein präventives Angebot, Entlastung durch externe Expertise und einen nachhaltigen Beitrag zu Entwicklungsförderung. „Jede Unterstützung sorgt dafür, dass noch mehr Kinder erreicht werden – hier in Salzgitter und perspektivisch darüber hinaus“, so Sonja Heilig und Sabine Dießel.