„Ihr bringt eure Freizeit für andere Menschen ein, bringt ihnen Sonne in die Herzen und Gottes Segen nach Hause“, so Frank Klingebiel in seiner Begrüßung, in der er sich für den Einsatz bedankte. „Das ist eine große Botschaft der Nächstenliebe. Ihr sammelt für Kinder weltweit, denen es nicht so gut geht wie euch.“
Auch Pastoralreferent Dr. Jürgen Selke-Witzel bedankte sich bei den Jugendlichen, die bei Wind und Wetter unterwegs seien. Er begleitete die Gruppe ins Rathaus und ergänzte: „Ihr bringt die Botschaft zu den Menschen, etwas für andere zu tun und sich so auch aktiv für die Würde des Menschen einzusetzen.“
Organisiert wird das Sternsingen in Salzgitter alljährlich durch die vier katholischen Pfarrgemeinden St. Bernward (Thiede), St. Joseph (Lebenstedt), St. Maximilian Maria Kolbe (Fredenberg) und St. Marien (SZ-Bad). 2026 sind in der Stadt fast 100 Sternsingerinnen und Sternsinger unterwegs. Im vergangenen Jahr wurden durch die Aktion nur in Salzgitter knapp 21.723 Euro an Spenden gesammelt.
Das Motto der 68. Sternsingeraktion 2026 lautet „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Die Weltgemeinschaft hat ihr Ziel, Kinderarbeit bis 2025 zu beenden, nicht erreicht. 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren arbeiten, 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Produkte aus Kinderarbeit gelangen auch in Deutschland in den Handel. Mit Hilfe der gesammelten Spendengelder der Sternsingerinnen und Sternsinger werden jährlich 778 Projekte weltweit unterstützt.