Denn Gerald Heere wollte sich nur von Erfahrungen und Erlebnissen beim Start ins Berufsleben berichten lassen, sondern packte auch selbst mit an. An mehreren Stationen durfte der Politiker sein Talent an der Werkbank testen. Unterstützt wurde er dabei vom Nachwuchs der Salzgitter AG.
„Heute bin ich vielen tatkräftigen, motivierten und mit der Salzgitter AG verbundenen Nachwuchskräften begegnet, die eindrucksvoll belegen, warum die duale Berufsausbildung ein Erfolgsfaktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist. Die duale Ausbildung bietet Jugendlichen individuelle Möglichkeiten, ihre Talente zu entfalten und den eigenen Karriereweg zu gestalten. Dabei stehen den zukünftigen Fachkräften gleichwertige Perspektiven offen – auch ohne Studium“, sagte Gerald Heere.
Der Finanzminister wurde bei seinem Rundgang durch den Metall- und Elektrobereich von Birgit Dietze begleitet, Personalvorständin der Salzgitter AG. „Wir freuen uns, mit wie viel Engagement, Neugier und Energie sich unsere Auszubildenden einbringen und heute zeigen, welches Potenzial in unserem Nachwuchs steckt. Dieses Potenzial zu entdecken, zu fördern und wachsen zu lassen, ist für uns nicht nur Aufgabe, sondern Anspruch. Gleichzeitig ist uns bewusst: Die Anforderungen verändern sich – und wir sind entschlossen, unsere Ausbildung aktiv weiterzuentwickeln und zukunftsfähig aufzustellen“, sagte sie.
„Wir tragen Verantwortung – für unsere Auszubildenden, aber auch für die Region Niedersachsen. Es ist uns wichtig, jungen Menschen Perspektiven zu bieten, ihr Potenzial zu fördern und sie auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Ausbildung verstehen wir als Beitrag, um unsere Region und die Industrie stark und zukunftsfähig zu machen“, ergänzte Hasan Cakir, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Salzgitter AG.
Nach dem Rundgang in der Ausbildungswerkstatt hatten die Auszubildenden der Salzgitter AG außerdem die Möglichkeit, in einer Diskussionsrunde mit dem Finanzminister über ihre Situation bei einem der größten Arbeitgeber Niedersachsens zu berichten. Dabei kamen neben den aktuellen Herausforderungen im Berufsalltag auch die Zukunftsaussichten der jungen Generation in einer sich rasant verändernden Arbeitswelt zur Sprache sowie die Erwartungen des Nachwuchses an Politik und Gesellschaft bei der Schaffung von guten Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten.