Anstatt sich ein neues Auto zuzulegen, wird der alte Wagen nochmal repariert. Aus diesem Grund sind die Serviceleistungen der Betriebe leicht gestiegen, auch 2026 setzt sich dieser Trend fort. Thomas Schacht sieht die Förderung von „neuen“ E-Autos für einkommensschwächere Personen kritisch, da die Förderung für junge E-Fahrzeuge nicht berücksichtigt wurde. Dadurch stünden davon viele auf Halde und werden dem Markt nicht zurückgeführt.
Aus dem Gesellenprüfungsausschuss berichtet Vorsitzender Jan-Philipp Kutschmierz-Koch, dass in der Winterprüfung insgesamt zehn Auszubildende teilgenommen haben, wovon sechs die Gesellenprüfung bestanden haben. Die Innung weist darauf hin, dass zukünftig das digitale Berichtsheft von den Ausbildungsbetrieben und den Auszubildenden genutzt werden soll.
Geschäftsführer Andreas Böhmken war einen Blick auf die Mitgliederentwicklung der Kreishandwerkerschaft, deren Zahlen leicht rückläufig sei. Die Präsenz auf den Social-Media-Kanälen soll verstärkt werden. Dazu wurde ein neuer digitaler Flyer inclusive Kurzvideo erstellt. Auch habe die Kreishandwerkerschaft eine Mitarbeiterin beschäftigt, die Kurzfilme und Kurzvideos von Innungsbetrieben erstellt, um diese über die Sozialen Medien abzuspielen.
Nach den Berichten referierte Thorsten Brändle vom KfZ-Landesverband Niedersachsen-Bremen über Künstliche Intelligenz und deren Nutzen für Betriebe. Er stellte stellt den neue Ausbildungsbus „bus2kfz“ vor, der künftig von den KfZ-Innungen für die Berufsorientierung genutzt werden kann.
Nachdem der Haushalt für 2025 beschlossen und dem Vorstand Entlastung erteilt wurde, bestätigte die Kfz-Innung Obermeister Thomas Schacht einstimmig im Amt. Zum stellvertretenden Obermeister wurde Martin Hilgert gewählt, Lehrlingswart ist Markus Lüpper, Schriftführer Wolfgang Thulke, Beisitzer sind Rene Hoffmann und Gerhard Kunze.