Gewalt und Rettung im KZ
Historiker Dr. Bernhard Strebel stellt sein Buch in Salzgitter vor

Neues zum KZ Watenstedt: Dr. Bernhard Strebel stellt sein Buch in Salzgitter vor. Foto: Wallstein-Verlag 
Salzgitter. Mit der Gewalt im KZ und einer humanitären Rettungsaktion beschäftigt sich eine Buchvorstellung am Donnerstag, 7. Mai, von 17 bis 18.30 Uhr im Saal in der Alten Feuerwache in Lebenstedt. Der Historiker Dr. Bernhard Strebel aus Hannover ist der Autor und präsentiert Ergebnisse seiner Studie zum Außenlager Watenstedt, den Lagerkomplex Neuengamme und die Aktion Weiße Busse. Diese ist als Buch im Wallstein-Verlag erschienen

Im November 1944 bildete das KZ Watenstedt/Leinde mit knapp 3 600 Häftlingen (Männer und Frauen) das größte Außenlager im Lagerkomplex Neuengamme. Bislang unbemerkt blieb, dass es nur einen Monat später in Folge von Produktionseinbrüchen teilaufgelöst wurde. Nach einem Bombenangriff entwickelte sich Watenstedt ab Januar 1945 zu einem Trümmerbeseitigungs- und Krankenlager und schließlich im März zu dem Neuengammer Außenlager mit den meisten Todesfällen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Infos beim Arbeitskreis Stadtgeschichte unter Tel. (05341) 44581 oder per E-Mail an info@gedenkstaette-salzgitter.de.

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