Im November 1944 bildete das KZ Watenstedt/Leinde mit knapp 3 600 Häftlingen (Männer und Frauen) das größte Außenlager im Lagerkomplex Neuengamme. Bislang unbemerkt blieb, dass es nur einen Monat später in Folge von Produktionseinbrüchen teilaufgelöst wurde. Nach einem Bombenangriff entwickelte sich Watenstedt ab Januar 1945 zu einem Trümmerbeseitigungs- und Krankenlager und schließlich im März zu dem Neuengammer Außenlager mit den meisten Todesfällen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Infos beim Arbeitskreis Stadtgeschichte unter Tel. (05341) 44581 oder per E-Mail an info@gedenkstaette-salzgitter.de.