Die Sozialpädagogen Antje Kuhrt und Andrzej Rybczynski aus dem Diakonie-Treff unterstützen die Kinder und die Idee, sie stellten ihnen das Gelände zur Verfügung. Im April kam die erhoffte Nachricht. Das Igelzentrum kündigte ein Pärchen an, das unter Aufsicht der Schülerinnen und Schüler in die Freiheit darf. Die Mädchen und Jungen wurden im Unterricht auf die Auswilderung und den Umgang mit den Igeln vorbereitet und aufgeklärt. So wussten viele vorher nicht, dass Igel schwimmen können, aber keine Farben sehen, oder dass die possierlichen Tiere in einer Nacht eine Strecke von bis zu drei Fußballfeldern zurücklegen können.
Gemeinsam mit der Klasse wurde ein Gehege mit einer Unterkunft und Futterstelle gebaut und hergerichtet. Mit fleißiger Arbeit entstand so ein Übergangsquartier für zwei Wochen. Dort sollte sich das Igelpärchen langsam an seine neue Umgebung gewöhnen. Jeden Tag gingen die Kinder zur Unterkunft, um die Tiere zu versorgen. Die Fressschalen waren dann schon immer lehrgefuttert.
Mittlerweile ist das Projekt abgeschlossen. Wer jetzt am Fredenberg beim Spaziergang oder im Garten in nächster Zeit auf einen Igel oder sogar ein Igelpärchen mit seinem Zuwachs trifft, dann kann es gut sein, dass es sich um die neuen Bewohner handelt und diese gut in Salzgitter angekommen sind.