Wenn das Lämpchen dann nach kurzer Zeit grün leuchtet, kann durch Tastendruck eine von vier Tonspuren mit den gewünschten Informationen gestartet werden. Was von außen nicht sichtbar ist: Über einen MP3-Player werden die Audiodateien mit den Infos abgespielt. Der Vorteil gegenüber ähnlichen Geräten: Die sogenannte „Zwitscherkiste“ ist wetterfest und nachhaltig.
Finanziert hat das fast 2.200 Euro teure Gerät der Förderkreis Schloss Salder aus den Spenden der Museumsgäste. Die technische Abwicklung inklusive des Aufstellens am Standort, der grafischen Gestaltung und der Konzipierung und des Einsprechens der Tonspuren lag beim Museumsteam.
Für die Stadt weihte Kulturdezernent Jan Erik Bohling die „Zwitscherkiste“ ein zusammen mit Fachdienstleiter Hartmut Schölch und Museumsleiter Arne Homann. Er dankte den anwesenden Vorstandsmitgliedern des Förderkreises für die Anschaffung. Mit dabei waren Vorsitzender Marcus Porschke, Geschäftsführerin Inge Pelzer und Kassenwart Siegfried Pelzer. Nach einem erfolgreichen Test waren sich alle Beteiligten einig, dass die Anlage den Eiszeitgarten aufwertet. Ob auch an anderen Standorten im Museum solche Geräte aufgestellt werden, hängt davon ab, ob sich das Pilotprojekt technisch bewährt und wie das Feedback der Gäste ausfällt.