Insgesamt kam das Trio auf 106 Kilometer, die es aber nicht an einem Stück absolvierte, sondern auf sechs Tagestouren verteilte. Mama Margit Beier brachte ihren Mann und ihre Töchter, die beide schon zusammen den Jakobsweg gemeistert hatten, zum jeweiligen Startpunkt und holte sie am Endpunkt wieder ab. Zum Anfang machten sich die drei von Flachstöckheim über Ohlendorf, Groß Mahner, Gitter und Hohenrode auf den Weg nach Ringelheim. Dort ging es später weiter über Salzgitter-Bad nach Gebhardshagen, den Startpunkt der dritten Etappe über Lichtenberg, Osterlinde, Lesse und Reppner.
„Mit dem Wetter hatten wir weitgehend Glück“, berichtet Günter Beier. Nur auf der vierten Strecke von Reppner über Lebenstedt, Bruchmachtersen, Salder, Hallendorf, Engelnstedt, Bleckenstedt und Sauingen nach Üfingen überraschte ein „gewaltiger Regenguss“ seine Töchter und ihn. „Wir wurden nass bis auf die Haut, aber das gehört dazu.“ Der fünfte Abschnitt führte von Üfingen über Beddingen, Thiede, Drütte, Immendorf, Watenstedt nach Heerte, den Abschluss bildete die Wanderung von Heerte über Barum, Lobmachtersen, Calbecht, Engerode und Beinum zum Ausgangspunkt in Flachstöckheim.
Das Trio war vor allem auf Feldwegen und Nebenstrecken unterwegs, doch manchmal „ließ es sich nicht vermeiden, die Hauptstraße zu nehmen“, erzählt der Papa, dessen Tochter nun einen grünen Haken hinter ihren Wunsch machen kann. „Es waren tolle Touren, auf denen wir Salzgitter aus verschiedenen Blickwinkeln gesehen haben.“