Die Jugendlichen hörten aufmerksam zu und nutzten die Gelegenheit, mit dem prominenten Gast ins Gespräch zu kommen. Dabei gab es Fragen zu seiner Fußballkarriere und seine „härtesten Gegner“, aber auch zu Trinkverhalten, Eskalationssituationen und seiner Rolle als Vater. Uli Borowka machte deutlich, wie sehr Sucht die Wahrnehmung verengt: „Als Suchtkranker siehst du gar nichts“, erklärte er. Sport, Familie, Verantwortung – alles sei ihm entglitten. Umso eindringlicher warb er dafür, sich gesunde Ausgleichsstrategien zu suchen und das eigene Konsumverhalten immer wieder kritisch zu hinterfragen.
Im Anschluss an beide Veranstaltungen nutzten zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte die Möglichkeit für Selfies und Autogramme. Die Nachfrage nach einer Wiederholung der Aktion, die ein Teil der Gesundheitswochen am Fredenberg war, ist groß. „Starke Kooperationen ermöglichen starke Suchtprävention“, so Mitorganistor Dincer Dinc. Der Vortrag zeige, wie wirkungsvoll Suchtprävention sein kann, wenn er authentisch, erlebbar und nah an der Lebenswelt junger Menschen stattfinde. Er dankt Uli Borowka, aber auch den Schulen, dem Bürgerservice für Migranten der Stadt Salzgitter, der AWO Salto Suchthilfe, dem Präventionsrat Salzgitter, SuPer-Salzgitter und beteiligten Sponsoren.
Für Beratung sind die AWO Salto Suchthilfe unter der Telefonnummer (05341) 1885975 und per E-Mail an salto@awo-bs.de sowie SuPer-Salzgitter unter der Telefonnummer 05341-3055148 und info@ super-salzgitter.de erreichbar.