Narzissen im Topf bringen den Frühling ins Wohnzimmer. Doch: Was tun, wenn die Osterglocke im Topf verblüht ist? Die gute Nachricht: Die Topf-Narzisse muss nicht in den Müll. Sie kann im Garten oder auf dem Balkon eingepflanzt werden.
Die Narzisse bevorzugt lockeren und humusreichen Boden. Am besten ist ein halbschattiger Platz im Schutz von Bäumen, Sträuchern oder einer Hecke. Zu viel direkte Sonne mögen Osterglocken nicht so gern. Genauso wenig bekommt den Narzissen Staunässe, hier faulen die Zwiebeln.
Im Topf aus dem Gartencenter sind die Zwiebeln oft dicht an dicht gepflanzt. Wenn Sie die Frühblüher in den Garten setzen, sollten Sie sie deshalb vorsichtig teilen und mit einem Abstand von etwa fünf Zentimeter in die Erde setzen. So haben sie genug Platz, um kräftige Wurzeln auszubilden.
Wenn ein geeignetes Plätzchen für die Osterglocke gefunden ist, die Erde lockern und ein Pflanzloch (mindestens zweifache Zwiebellänge) graben, am besten mit einem Zwiebelstecher. Dann dürfen die Zwiebeln mit der Spitze nach oben eingesetzt werden. Das Loch dann wieder mit Erde auffüllen und angießen. Narzissen aus dem Topf können Sie auch in einen Kübel pflanzen. Dann empfiehlt sich eine Schicht Sand unter der Blumenerde.
Gut zu wissen: Osterglocken sind winterhart und können den Winter über in der Erde bleiben. Sie können Ihre Narzissenzwiebeln auch in den Rasen oder an den Rand der Rasenfläche pflanzen: Die gelb leuchtenden Blumeninseln sind ein hübscher Hingucker. Mit der Zeit verwildern die Narzissen und breiten sich immer mehr aus. Allerdings gelingt das nicht bei allen Sorten. Wenn Osterglocken in der Wiese oder im Rasen wachsen, sollte erst sechs Wochen, nachdem die Blumen verwelkt sind, gemäht werden.