Im Mai 2020 geboren, wurde Kuki im November vorigen Jahres aus gesundheitlichen Gründen des Halters im Tierheim in Ribbesbüttel abgegeben. „Der Kater war früher ein Freigänger“, sagt die Tierschutz-Mitarbeiterin Selina Becker. Er wurde vermittelt, dieser Versuch scheiterte jedoch.
Kuki steht unter Beobachtung„Während der Eingewöhnungsphase wurde Kuki unsauber und deshalb zurück ins Tierheim gebracht“, berichtet sie weiterhin. Kurz darauf stellten die Mitarbeiterinnen fest, dass der schwarze Kater immer wieder an Krampfanfällen litt. Sie isolierten ihn daraufhin. „Er kam aus dem Katzenhaus in einen Einzelkäfig und wird seitdem anhand einer Kamera überwacht“, schildert Selina Becker weitere Versuche, den Kater zu beobachten. Der Tierarzt verordnete wegen der Krämpfe zudem Medikamente. Was Kuki fehlt, steht laut der Tierpflegerin zurzeit noch nicht fest, wohl aber, „dass wir für ihn jetzt eine Pflegestelle suchen“.
Seine Unsauberkeit ist für die Mitarbeiterinnen offenbar ein Rätsel, denn – „in seiner Box geht er aufs Katzenklo“. Ihre Vermutung lautet jetzt, dass der Kater einfach unglücklich und unzufrieden ist und seinen Freigang vermisst. Hinzu kommen die Krampfanfälle, für die bisher noch keine Ursache gefunden werden konnte. „Vielleicht ist Kuki zu einem Notfall geworden weil er so viel allein sein musste“, lautet die Befürchtung.
Kontaktaufnahme per TelefonAnlass jetzt für die Tierschützerinnen, vorerst eine Pflegestelle für ihn zu finden. „Kuki ist so ein liebevoller, freundlicher und sensibler Kater“, weiß Selina Becker. „Er möchte gestreichelt werden und wir wünschen ihm so sehr vorerst eine Pflegestelle mit verständnisvollen Menschen.“ Die Hoffnung der Mitarbeiterinnen: „Vielleicht verschwinden dann einige seiner Probleme und es geht ihm psychisch und damit auch körperlich wieder besser.“
Wer Interesse an Kuki hat und sich vorstellen kann, ihn trotz seiner Probleme liebevoll zu betreuen, kann sich unter der Telefonnummer (05374) 4434 mit dem Tierheim in Verbindung setzen.