Als offizielle FairTrade-Schule verkauften die Jugendlichen zweimal pro Woche in der großen Pause fair gehandelte Produkte mit ihrem mobilen Verkaufswagen, dem „FairTeiler“.
Das Angebot war dabei bewusst vielfältig: Von Fair-Trade-Schokolade über Kekse und Müsliriegel bis hin zu Kaffee war für jeden Geschmack etwas dabei. Welche Produkte konkret ins Sortiment aufgenommen wurden, entschieden die Schüler nicht allein – im Vorfeld wurde über die schulische Plattform eine Umfrage durchgeführt, um die Wünsche der Schulgemeinschaft zu berücksichtigen.
Durch einen kleinen Aufpreis auf die fair gehandelten Waren gelang es dem Kurs, über den Zeitraum von zwei Jahren einen Reingewinn von 500 Euro zu erzielen. Auf ausdrücklichen Wunsch der Kursteilnehmer wurde der Spendenscheck nun dem Hospiz Wolfsburg überreicht – mit dem besonderen Anliegen, die Spende für betroffene Kinder und Jugendliche einzusetzen.
Bei der Spendenübergabe nahm Anke Breier vom Sozialdienst des Hospizes den Spendenscheck sichtlich erfreut und dankbar entgegen. Sie zeigte sich begeistert vom Engagement und erklärte, dass das Geld unter anderem für Angebote der „Trostinsel“ verwendet werden sollen. Darüber hinaus sei es dem Hospiz auch möglich, mit solchen Spenden die „letzten Wünsche“ von jungen Betroffenen zu erfüllen, etwa durch besondere Aktivitäten oder Ausflüge.
Für die Schüler bot der Besuch im Hospiz zudem eine besondere Lerngelegenheit: Aus erster Hand erhielten sie Einblicke in die Arbeit und Herausforderungen eines Hospizes. Die Jugendlichen zeigten großes Interesse und erhielten ausführliche Antworten auf ihre Fragen.
„Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie schulische Bildung, praktisches Wirtschaften und soziales Engagement erfolgreich miteinander verbunden werden können – ganz im Sinne einer verantwortungsvollen und solidarischen Schulgemeinschaft", betont Kursleiter de Vries.