Fehlbelastungen oder Beschwerden können sich auf die gesamte Skelettstruktur auswirken und zu Problemen in den Knien, der Hüfte oder im Rücken führen. Umso wichtiger ist es, den Füßen eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken und sie regelmäßig zu pflegen.
Warnsignale erkennen
Wenn irgendetwas nicht stimmt, kann man das oft an den Füßen ablesen: Übermäßige Hornhautbildung an bestimmten Stellen ist beispielsweise ein häufiger Indikator für Fehlbelastungen. Veränderungen an Haut und Nägeln oder der Form der Füße können Hinweise auf Stoffwechselerkrankungen, Durchblutungsstörungen oder auch neurologische Probleme geben.
Wer Veränderungen frühzeitig erkennt, kann gegensteuern. Gerade bei Erkrankungen, wie beispielsweise Diabetes mellitus bzw. einem diabetischen Fuß, ist es enorm wichtig, die Füße regelmäßig durch einen Spezialisten kontrollieren zu lassen.
Prävention und Pflege im Alltag
Darüber hinaus kann man – neben der Wahl des passenden Schuhwerks - aber auch selbst jede Menge für die eigene Fußgesundheit tun.
Barfußlaufen stärkt beispielsweise die Fußmuskulatur und regt die Durchblutung an. Unsere Füße bestehen aus einer Vielzahl von kleinen Muskeln, Sehnen und Bändern – und wie jeder andere Muskel wollen auch diese trainiert werden. Sind die Fußmuskeln geschwächt, kann das langfristig zu Fehlstellungen, Schmerzen oder einem unsicheren Gangbild führen. Kleine tägliche Übungen, wie Zehengreifen oder das Aufrollen eines Handtuchs mit den Zehen, können da schon viel bewirken.
Pflege sollte Routine werden
Regelmäßige Pflege beugt Hautproblemen, Hornhautbildung, Rissen oder auch Infektionen vor. Pflegerituale wie das Schneiden der Fußnägel, regelmäßige Fußbäder, sanftes Entfernen von Hornhaut und Eincremen sollten zur Basisroutine werden.
Bei eingewachsenen Nägeln, schmerzhaften Druckstellen oder offenen Stellen sollte man den Profi ranlassen. Ausgebildete Podologen und medizinische Fußpfleger können Fußprobleme mit dem nötigen Knowhow behandeln.